Digitale Fahrzeugzulassung i-Kfz läuft zwei Jahre nach Start noch schleppend

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Die vollautomatisierte Online-Zulassung durch den Handel nimmt minimal Fahrt auf. Inzwischen zeigt sich: die Voraussetzungen seitens der Behörden sind weitgehend geschaffen. Jetzt liegt es an den Autohäusern, i-Kfz zu nutzen.

Lange haben Autohändler darauf gehofft, selbst die Kundenfahrzeuge zulassen zu können. Inzwischen haben die Behörden weitgehend ihre Hausaufgaben gemacht. Trotzdem läuft i-Kfz eher schleppend.(Bild:  Lars Franzen)
Lange haben Autohändler darauf gehofft, selbst die Kundenfahrzeuge zulassen zu können. Inzwischen haben die Behörden weitgehend ihre Hausaufgaben gemacht. Trotzdem läuft i-Kfz eher schleppend.
(Bild: Lars Franzen)

Die Deutschlandkarte zeigt immer weniger weiße Flecken: Inzwischen bieten fast alle 400 Zulassungsbehörden Möglichkeiten einer vollautomatisierten und internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-Kfz). Aktuell sind laut dem Dashboard des Bundesverkehrsministeriums nur noch 7 Prozent beziehungsweise 39 Zulassungsbehörden nicht in der Lage, i-Kfz durchzuführen.

Obwohl die Bilanz zum zweijährigen Bestehen des i-Kfz – Start war der 1. September 2023 – positiv klingt, hakt das System noch an zahlreichen Stellen. Viele der gesetzlich zugesagten Möglichkeiten sind weiterhin nicht flächendeckend realisiert.