IAA 2017: Die vier Sachverständigenorganisationen

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Auf der IAA suchen die Überwacher den Kontakt zum Endkunden sowie zu den Kunden aus der Automobilbranche. In Frankfurt vertreten sind Dekra, GTÜ, KÜS und der TÜV Süd.

Die KÜS ist wie 2015 mit dem Kampagnenfahrzeug der Verkehrssicherheitsinitiative „Tune It! Safe!“ vertreten – vor zwei Jahren war es ein BMW, diesmal wird es ein Ford Mustang sein.
Die KÜS ist wie 2015 mit dem Kampagnenfahrzeug der Verkehrssicherheitsinitiative „Tune It! Safe!“ vertreten – vor zwei Jahren war es ein BMW, diesmal wird es ein Ford Mustang sein.
(Bild: Peter Kerkrath)

Automatisiertes Fahren, Elektromobilität und neue digitale Services für die Mobilitätsbranche – das sind die Topthemen in der automobilen Welt und damit auch bei den Überwachungsorganisationen. Beispiel TÜV Süd (Halle 8.0, D04): Auf der IAA 2017 präsentiert der Münchner Prüfkonzern seine gesamte Dienstleistungspalette für die Autohausbranche, Flottenbetreiber und Fahrzeughersteller – beispielsweise Services zum Remarketing im Gebrauchtwagenbereich, Schadenmanagement, Elektromobilität oder automatisierten Fahren. Am Beispiel der Blue Box (modulare Prüfanlage) zeigt der TÜV das Entwicklungspotenzial bei der Hauptuntersuchung.

Für seine Kunden unter den Kfz-Betrieben hat der TÜV Süd eine ganze Palette neuer Services im Angebot. Beispiele dafür sind der PDA zur Erstellung digitaler Fahrzeugakten, die Software TIM, die mehrsprachig und in Echtzeit Gutachten und Bewertungen erstellt, und das Bildertool Foto-Fairy. Diese Services erleichtern die digitale Kontrolle der Prozesse sowie das Handling des Fahrzeugbestands und tragen dazu bei, die Standzeiten bei Gebrauchtfahrzeugen zu reduzieren oder auch Leasingrückläufer nach eindeutigen Standards weltweit zu bewerten. Im Handumdrehen zum Schadengutachten kommen Kunden ab sofort mit Blue Button, einem Onlineportal für das Schadenmanagement.