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Trotz der finanziell sehr soliden Situation des Mutterkonzerns sind die Übernahmen nie Schnellschüsse. Die ICAB nimmt sie sehr genau unter die Lupe, um die Wachstumschancen im jeweiligen Markt genau zu eruieren. Sollte es nötig sein, wird hier auch sehr eng mit einem bestehenden Beraterteam zusammengearbeitet.
„Gemeinsam mit allen Beteiligten wachsen“, lautet die Philosophie des Unternehmens. „Gemeint sind damit die Anteilseigner, unsere Kunden, unsere Lieferanten und unsere Mitarbeiter“, erläutert Finanzchef Thomas Tewes.
Mitdenkende Mitarbeiter
Letztere betrachtet die ICAB als ihre große Stärke. „Wir legen sehr viel Wert auf Mitarbeiter, die mitdenken und mitgestalten“, unterstreicht Lutz Meissner. Obgleich es ein Regelwerk für die Mitarbeiter gebe, hätten die Beschäftigten viel Freiraum, um selbst Entscheidungen treffen und sich entfalten zu können. „Wir haben mit unserem Führungsstil sehr positive Erfahrungen gemacht“, bekräftigt Thomas Tewes.
Großen Wert legt die ICAB auch darauf, die Eigenständigkeit der einzelnen Betriebe zu bewahren. „Wir sind komplett dezentral aufgestellt. Im Gegensatz zu vielen anderen großen Autohandelsgruppen haben wir beispielsweise die Disposition oder die Buchhaltung nicht zusammengeführt“, erzählt Kazuaki Mimoto.
Die übernommenen Autohäuser behalten ihren Namen, und die Geschäftsleiter vor Ort verantworten in vollem Maße das Tagesgeschäft. Diese Struktur soll die Geschäftsleiter entlasten. Sie können sich daher ganz ihrem Autohaus widmen und müssen nicht ständig zur Firmenzentrale reisen. Es sind die ICAB-Geschäftsführer, die zwischen den Betrieben in Hamburg, Bremen, Berlin, Düsseldorf, Krefeld und Köln hin und her pendeln.
Schnell auf Marktveränderungen reagieren
„Wir haben uns für eine dezentrale Struktur entschieden, weil die lokalen Märkte einfach zu verschieden sind, um sie über einen Kamm zu scheren. Wenn etwas in Düsseldorf klappt, heißt das noch lange nicht, dass es auch in Berlin funktioniert“, bemerkt Lutz Meissner. Es sei wichtig, die Märkte vor Ort nicht aus den Augen zu verlieren, um schneller auf etwaige Marktveränderungen reagieren zu können.
Zum Erfolg des Unternehmens trägt nach Aussage der Geschäftsführung auch die schlanke Aufstellung bei: „Wir haben keinen Wasserkopf, eine flache Hierarchie und folglich kurze Entscheidungswege“, erläutert Lutz Meissner. Die Tatsache, dass die ICAB laut eigener Aussage deutschlandweit zu den Autohandelsgruppen mit dem höchsten Umsatz pro Mitarbeiter gehört, beweist, dass die Unternehmensstrategie voll aufgeht.
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