Hyundai
„Ich erwarte stärkeren Wettbewerb bei E-Autos“
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Seit Februar steht Ulrich Mechau an der Spitze von Hyundai Motor Deutschland – und das in einer Zeit, in der der Importeur mit so vielen Herausforderungen zu tun hat wie lange nicht. Warum Mechau dennoch ambitionierte Wachstumsziele hat.
Sie stehen nun etwas mehr als ein halbes Jahr an der Spitze von Hyundai in Deutschland. Wie sehen Sie das Unternehmen aufgestellt? Was ist Ihnen aufgefallen – positiv wie negativ?
Ulrich Mechau: Definitiv eine Stärke ist unser Produktportfolio. Wir sind sehr breit aufgestellt, einerseits in Sachen Modellsegmente, andererseits in Sachen Antriebe. Wir haben Fahrzeuge vom A-Segment bis hin zum D-SUV. Und wir können alle Antriebsarten bis hin zur Brennstoffzelle anbieten. Das hat in der Form kaum ein anderer Hersteller. Der Anteil alternativer Antriebe ist bei Hyundai zudem höher als auf dem Gesamtmarkt. Das hat aber gleichzeitig dazu geführt, dass uns die aktuellen Marktverwerfungen stärker treffen als andere. Die Verkäufe batterieelektrischer Fahrzeuge sind nach der kurzfristigen Streichung der staatlichen Förderung übers Gesamtjahr um 30 Prozent eingebrochen, allein im August um fast zwei Drittel. Als starker EV-Hersteller spüren wir das besonders.
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