Fahrzeugtechnik
„Ich friere!“ – „Ich schwitze!“
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Das mit der Wohlfühltemperatur ist nicht nur bei Männlein und Weiblein oft so eine Sache. Auch Lithium-Ionen-Akkus in E- und Hybridfahrzeugen haben diesbezüglich ihre Eigenheiten. Deshalb spielt das sogenannte Thermomanagement eine extrem wichtige Rolle.
Beim Blick in den Motorraum eines modernen Verbrenners (nach der Demontage diverser Plastikverkleidungen) denken Sie: „Das ist aber ganz schön kompliziert, so viele Schläuche, Leitungen und Rohre!“ Da kann ich nur sagen: „Schauen Sie mal unters Kleid eines aktuellen E-Autos!“ Denn was sich da diesbezüglich so alles tummelt, haut einen fast schon aus den Socken. Ein in dieser Hinsicht komplex-schönes Beispiel ist der MEB von VW, sprich die Elektroplattform für die ID-Modelle und ihre Konzernschwestern.
Schließlich hat das Thermomanagement, also das Heizen bzw. Kühlen bei Lithium-Ionen-Batterien eine große Bedeutung. Denn die mögen es weder kalt noch heiß – zwischen 10 und 25 Grad fühlen sie sich wohl. Alles andere bedeutet Stress und damit Verlust von Leistung, Kapazität und Haltbarkeit. Ergo tun Autobauer alles dafür, dass der Akku vor allem adäquat gekühlt wird, denn Wärme ist sein größter Feind. Vier Methoden gibt es, eine Antriebsbatterie zu kühlen: mit Luft, mit einem Dialektrikum (schwach/nicht leitende Substanz, die Wärme abgibt), mit Wasser und mit Kältemittel.
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