Internationale Autohersteller Imelda Labbé als VDIK-Präsidentin vorgeschlagen

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Mit Imelda Labbé könnte erstmals eine Frau das Präsidentenamt des VDIK übernehmen. Labbé war zuletzt für VW aktiv. Im Dezember stellt sie sich zur Wahl als Nachfolgerin von VDIK-Präsident André Schmidt.

Imelda Labbé könnte ab Dezember erste Frau an der Spitze des VDIK stehen und Präsidentin werden. (Bild:  VDIK)
Imelda Labbé könnte ab Dezember erste Frau an der Spitze des VDIK stehen und Präsidentin werden.
(Bild: VDIK)

Der Vorstand des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat Imelda Labbé zur Wahl als neue Präsidentin vorgeschlagen. Sollte die außerordentliche Mitgliederversammlung am 4. Dezember 2024 für die 57-Jährige stimmen, wird sie die Nachfolge von André Schmidt antreten.

Schmidt hatte das Amt interimsmäßig von Michael Lohscheller übernommen, der erst im Juni gewählt worden war. Lohscheller ist seit Oktober CEO bei Polestar und hatte den Posten beim Verband deshalb niedergelegt.

Imelda Labbé verfügt über 35 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie und hat dabei in verschiedenen Führungspositionen im In- und Ausland gearbeitet. Über 20 Jahre war sie bei Opel und General Motors tätig, bevor sie 2013 zu Skoda in den Volkswagen-Konzern wechselte. Von 2014 bis 2016 war sie als Geschäftsführerin von Skoda Deutschland Mitglied des VDIK-Vorstands. Bis Juni 2024 war sie Mitglied des Markenvorstands von Volkswagen, zuständig für Vertrieb, Marketing und After Sales.

André Schmidt erklärte, Labbé werde „die Neuausrichtung des VDIK aktiv vorantreiben und der Stimme des Verbands in Politik und Öffentlichkeit mehr Gewicht verleihen“. Labbé bittet die VDIK-Mitglieder in einem Statement um ihr Vertrauen. „Gemeinsam können wir die Interessen der internationalen Kraftfahrzeughersteller weiter stärken und sichtbar vertreten. Die Herausforderungen der Transformation in der Automobilwirtschaft werde ich optimistisch und lösungsorientiert angehen und die Belange sämtlicher Pkw- und Nutzfahrzeughersteller im VDIK engagiert vertreten“, so Labbé.

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