Information und Austausch der BFC-Absolventen

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Mythen rund ums Elektroauto

Des Weiteren räumten sie mit einigen Mythen rund um die Elektromobilität auf. So sei ihre oft kritisierte fehlende Reichweite eher ein gefühltes als ein reales Problem. Denn 90 Prozent aller Tagesstrecken seien schon heute kürzer als 100 Kilometer. Und die ebenso häufig angemahnte flächendeckende Ladeinfrastruktur sei ebenfalls längst nicht so entscheidend wie vermutet. Denn viele Nutzer könnten ihre Fahrzeuge zuhause oder am Arbeitsplatz aufladen.

Allerdings seien E-Fahrzeuge auch bei weitem nicht die große technische Innovation, als die sie heute verkauft würden. Schließlich hätten sie ihre erste große Blüte bereits in den Jahren 1912 bis 1920 erlebt. Außerdem seien die Erwartungen an die Elektroautos hinsichtlich einer Senkung der CO2-Emissionen überzeichnet. Beim heutigen deutschen Strommix würden eine Million Fahrzeuge für ein Minus von gerade einmal 0,26 Millionen Tonnen im Jahr sorgen; zum Vergleich: Die Weltbevölkerung emittiert im gleichen Zeitraum allein durch Atmung 2,45 Milliarden Tonnen.

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Würdigung für engagierte Berufsschullehrer

Bevor der Kongress zum gemütlichen Abendprogramm überging, ehrten Martin Sauer und Schulleiter Roland Plattner zwei Vertreter einer Berufsgruppe, die für die BFC besonders wichtig sind: Die Fachlehrer an Berufsschulen in Ausbildungsklassen für Automobilkaufleute.

Stellvertretend für viele Kollegen in ganz Deutschland erhielten Brigitte Heinbokel von der Berufsschule Nürnberg und Roland Mössner von der Theodor-Heuss-Schule in Reutlingen eine Auszeichnung. Sie haben in den vergangenen Jahren erfolgreich Werbung für die Bundesfachschule gemacht und ihren Schülern eine Weiterbildung an der BFC ans Herz gelegt.

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