Innung Hamburg: Martin Krohn zum Obermeister gewählt

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Mitglieder der Kfz-Innung Hamburg haben ihr Führungsteam neu zusammengestellt. Mit Martin Krohn haben sie einen Obermeister gefunden, der bereits viel Erfahrung mitbringt.

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Neuer Obermeister in Hamburg: Martin Krohn.
Neuer Obermeister in Hamburg: Martin Krohn.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Die Mitglieder der Kfz-Innung Hamburg haben einen neuen Obermeister gewählt. Martin Krohn tritt die Nachfolge von Holger Laß an, der im vergangenen Jahr nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Krohn hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Erfahrungen in der Verbandsorganisation gesammelt. So war er als stellvertretender Obermeister und Lehrlingswart aktiv und sammelte als Mitglied des ZDK-Bildungsausschusses umfangreiche Erfahrungen.

Auch über die weitere Zusammensetzung des Vorstandes stimmte die Mitglieder ab: Neu dabei ist Tim Jahnke, der sich als Lehrlingswart um die Nachwuchskräfte kümmert. Jochen Fölster (stellv. Obermeister), John-Henry Schlüter und Dursun Turan waren bereits in den vergangenen Jahren im Gremium und wurden nun im Amt bestätigt.

Führungsteam der Kfz-Innung Hamburg: (v.li.) Martin Rumpff (Geschäftsführer), Martin Krohn (Obermeister), Jochen Fölster (stellv. Obermeister) sowie die Vorstandsmitglieder John-Henry Schlüter, Dursun Turan und Tim Jahnke.
Führungsteam der Kfz-Innung Hamburg: (v.li.) Martin Rumpff (Geschäftsführer), Martin Krohn (Obermeister), Jochen Fölster (stellv. Obermeister) sowie die Vorstandsmitglieder John-Henry Schlüter, Dursun Turan und Tim Jahnke.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Als Obermeister kommen auf Krohn neue Aufgaben zu. Die Entscheidung, das Amt zu übernehmen, hat er sich wohl überlegt. „Weder Familie noch der Betrieb sollen unter der zusätzlichen Belastung leiden“, betonte Krohn. Die Mitglieder der Kfz-Innung wählen ihren Vorstand für eine Amtszeit von fünf Jahren.

Die Kfz-Innung Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Das lässt sich auch an Zahlen ablesen: So hat die Zahl der Innungsmitglieder im vergangenen Jahr weiter zugelegt. Auch das Aus- und Weiterbildungsangebot kommt gut an. In den vergangenen Monaten stieg die Zahl der Meisterschüler auf rund 90 an. Ab Sommer soll ein dritter Kurs angeboten werden. Dann können bis zu 120 Meisterschüler pro Jahr auf ihre Prüfung vorbereitet werden.

Ab Herbst kann die Innung ihren Mitgliedern weitere Dienstleistungen bieten; dann ist die Eröffnung des Kompetenzzentrums des Handwerks für Elektromobilität, Fahrzeugsysteme und Leichtbaukarosserien, kurz „Komzet-e“, geplant. Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund 6,5 Millionen Euro. Der Löwenanteil der Summe kommt von Bund und Land, die Innung steuert knapp 2,4 Millionen Euro bei.

Das Antragsverfahren hatte viel Zeit in Anspruch genommen. Auf dem rund 2.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein dreigeschossiges Gebäude mit Werkstätten, Büros und Schulungsräumen.

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