Innung Kassel poliert Image
Die Kfz-Innung Kassel will das Image der Branche weiter stärken. So hofft die Innung nicht nur neue Mitgliedsbetriebe zu gewinnen, sondern auch für Nachwuchskräfte interessanter zu werden.
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Die Kfz-Innung Kassel will die Werbung um Mitgliedsbetriebe und Auszubildenden verstärken. Dies kündigte Obermeister Georg Wolf bei der Mitgliederversammlung der Kfz-Innung in Kassel an. Dabei setzt Wolf auf eine weitere Verbesserung des Images der Branche.
Erste Maßnahmen hat die Kfz-Innung bereits in den vergangenen Monaten eingeleitet. So hat die Innung durch die Teilnahme am Hessentag viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Im Rahmen einer Ausstellung konnten sich Interessierte am Infostand über die Branche und die gebotenen Berufschance erkundigen. Zudem sorgte die Teilnahme am Festumzug für viel Zuspruch. Für Wolf hat sich das Engagement gleich doppelt ausgezahlt: „Der Einsatz hat sich sowohl positiv auf das Image der Innung als auch auf das Image der Kfz-Berufe ausgewirkt.“
Hier will der Obermeister weiter anknüpfen. Er forderte die Betriebe auf, statt mit dem Preis mit den Qualitäten eines Innungsbetriebs zu werben. „Der Kunde muss wissen, dass er in den Kfz-Meisterbetrieben gut aufgehoben ist“, ergänzte Wolf.
Neben den hohen Qualitätsansprüchen der Mitgliedsunternehmen wies er zugleich auf die Schiedsstelle des Kfz-Gewerbes hin. Kommt es zwischen Innungsbetrieb und Kunde zum Streitfall, hat dieser die Chance, sich an eine Schiedsstelle zu wenden. Statt einen teuren Rechtsstreit zu riskieren, erhält er hier im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens Unterstützung. Ist der Kunde mit dem Schlichterspruch nicht zufrieden, kann er noch immer rechtliche Mittel nutzen. „Der Kunde muss sich wohlfühlen und uns sein Vertrauen schenken, nur dann kommt er wieder“, ist sich Wolf sicher.

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