Innung München hat wieder komplettes Führungsteam

Von Holger Zietz

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Nach dem überraschenden Rücktritt der Führungsspitze der Kfz-Innung München-Oberbayern hat sich die Innung neu aufgestellt: Auf ihrer Versammlung wählten die Mitglieder Johann Bader zum neuen Obermeister.

Neuer Obermeister der Kfz-Innung München-Oberbayern: Johann Bader. (Bild:  Zietz)
Neuer Obermeister der Kfz-Innung München-Oberbayern: Johann Bader.
(Bild: Zietz)

Die Kfz-Innung München-Oberbayern hat eine neue Führungsspitze: Im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung wählten die Mitglieder Johann Bader zum neuen Obermeister, Hans Maier jun. und Heinrich Nadler sind seine beiden Stellvertreter.

In den weiteren Vorstand nachgewählt wurden Manfred Gramsamer, Gerhard Knapp, Walter Kolbeck jun. und Isabella Rauch. Letztere ist die erste Frau im Vorstand der Kfz-Innung. Das Gremium komplettieren Josef Heid, Christian Heinzlmair, Michael Kölbl, Hans Maier, Harald Rott, Andreas Schlöffel und Christian Taufratshofer.

Neues Führungsteam der Kfz-Innung München-Oberbayern: Obermeister Johann Bader (Mitte) und seine beiden Stellvertreter Heinrich Nadler (li.) und Hans Maier.(Bild:  Zietz)
Neues Führungsteam der Kfz-Innung München-Oberbayern: Obermeister Johann Bader (Mitte) und seine beiden Stellvertreter Heinrich Nadler (li.) und Hans Maier.
(Bild: Zietz)

Die Neuwahl des Vorstands war notwendig geworden, weil vor rund vier Wochen Obermeister Richard Wagner, seine beiden Stellvertreter Peter Kathan und Mario Lössl sowie das Vorstandsmitglied Michael Christl nach Querelen und nur einem Jahr im Amt zurückgetreten waren. Vor der Neuwahl hatte der noch amtierende Rumpf-Vorstand eine Erklärung zum Rücktritt von Obermeister Wagner abgegeben. Demnach wurde von weiten Teilen des Vorstandes speziell der von Wagner angestrebte Austritt aus dem bayerischen Landesverband nicht mitgetragen, was letztlich zu dem Zerwürfnis führte.

Er bedauere, dass nach nur einem Jahr bereits wieder Wahlen notwendig gewesen seien, sagte der Ehrenvorsitzende Karl Burghart in einer kurzen Ansprache. Er dankte den Ausgeschiedenen für ihr Engagement und drückte seine Hoffnung aus, dass sie der Innung wohlgesonnen bleiben. „Der neuen Vorstandschaft wünsche ich, dass wieder Ruhe einkehrt, denn die Zukunft unserer Branche braucht eine starke Innung.“ Er verwies auf die Herausforderungen, vor denen die gesamte Branche und die Kfz-Innung München-Oberbayern stehen.

Der neu gewählte Obermeister will die Interessen aller Mitgliedsbetriebe im Verbund mit den anderen sechs bayerischen Partnerinnungen vertreten. Nur zusammen könnten die sieben Innungen mit einem starken bayerischen Landesverband dem Kfz-Gewerbe im Freistaat eine wirksame Stimme in der Öffentlichkeit geben.

Als Delegierte zum Landesverband wurden Gerhard Knapp, Christian Maier, Isabella Rauch und Christian Streber gewählt.

Der frisch gewählte Vorstand sprach sich für eine Stärkung des Bildungszentrums der Innung aus. Auch weiterhin sollen die Auszubildenden bestmögliche Bedingungen in Ausbildung und Prüfung in der Innung finden. Der neue Vorstand führt die Innung satzungsgemäß bis zum Ende der regulären Amtsperiode im März 2020.

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