Innung Niederrhein verjüngt Vorstand

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Bei ihrer Jahresversammlung haben die Mitglieder der Innung Niederrhein junge Nachwuchskräfte in den Vorstand gewählt. Dies bringt frischen Wind und neue Ideen.

Mitglieder des Vorstands der Kfz-Innung Niederrhein.
Mitglieder des Vorstands der Kfz-Innung Niederrhein.
(Foto: Innung)

Frischer Wind für die Innung Niederrhein: Bei der Wahl des Vorstandes haben die Mitglieder auf junge Nachwuchskräfte gesetzt und das Führungsgremium kräftig verjüngt. „Ich freue mich sehr, dass wir die jungen Leute für die ehrenamtliche Vorstandstätigkeit gewinnen konnten“, sagte Wilhelm Hülsdonk. Aus Sicht des Obermeisters überzeugen die neuen Mitglieder nicht nur durch ihr Alter, beide sind Anfang 30, sondern auch durch ihre Biographien. „Beide haben die klassischen Karrierewege im Kfz-Gewerbe durchlaufen und sind nun selbstständige Unternehmer.“

Neu im Vorstand ist Henning Schüring (32), Geschäftsführer beim VW-Partner Auto Schmeink. Er nahm sich seinen Vater als Vorbild, der bereits als Kassenwart ehrenamtlich aktiv ist. Für ihn sei wichtig, dass in der Innung ein Gleichgewicht herrsche: zwischen freien und markengebundenen Betrieben sowie zwischen jungen und älteren Ehrenamtlichen, erläutert Schüring. Über die Schwerpunkte seines Engagements will Schüring in den nächsten Wochen entscheiden.

Auch Philipp Gossens (31) ist in der Mitgliederversammlung in den Vorstand gewählt worden. Die Arbeit in einer Innung umfasse ein breites Spektrum, da sei es wichtig, dass auch die Vorschläge jüngerer Mitglieder gehört werden, meinte Gossens. Gerade jüngere Ehrenamtliche könnten für etwas frischen Wind sorgen. Für den jungen Mann, der in den Betrieb Autofit Gossens seines Vaters eingestiegen ist und entsprechend mitverantwortlich zeichnet, ist eine „gesunde Mischung“ im Vorstand wichtig: „Wir brauchen junge und ältere Mitglieder.“

Dies sieht auch Hülsdonk so: Wichtig sei, dass die unterschiedlichen Hintergründe der Mitgliedsbetriebe im Innungsvorstand widergespiegelt werden. „Sowohl der handwerklich geprägte Meister als auch der ehemalige Schüler der Bundesfachschule, sowohl der Betreiber einer freien Werkstatt wie der Inhaber einer Autohauskette und natürlich die verschiedenen Marken sollten breit im Vorstand vertreten sein und sich entsprechend wiederfinden“, so der Obermeister.

Mit 312 Mitgliedsbetrieben ist die Kfz-Innung Niederrhein eine der großen Innungen im Landesverband Nordrhein-Westfalen. In den letzten Jahren hat der Vorstand zukunftsweisende Entscheidungen getroffen: Nicht nur die Fusion der früher drei Innungen, die mittlerweile abgeschlossen ist. Auch die Investition in ein neues Ausbildungszentrum: Dieses soll am 15. September 2012 eröffnet werden, dem Tag des Deutschen Handwerks.

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