Innung Rhein-Neckar-Odenwald feiert 75 Jahre

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Innung Rhein-Neckar-Odenwald hat in Mannheim mit zahlreichen Gästen und Persönlichkeiten ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert.

Innung Rhein-Neckar-Odenwald hat in Mannheim ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Die Region Mannheim habe ja durch den Tüftler Carl Benz das Automobil von Beginn an erlebt, sagte Dr. Harry Brambach, Präsident des Landesverbandes Baden-Württemberg, bei den Feierlichkeiten. Vielleicht werde durch das Thema Elektromobilität das Auto neu erfunden, zumindest aber neu definiert.

Der LV-Präsident blickte bei seiner Ansprache auch auf die Entwicklungen der jüngeren Zeit zurück. Im laufenden Jahr habe die Umweltprämie den Betrieben Luft verschafft. Dies gehöre zu den größten Erfolgen des Verbands, der als Interessentevertreter der Kfz-Betriebe aktiv sei, in den vergangenen Jahrzehnten, so Brambach, der im Namen des Landesverbandes der Innung Rhein-Neckar-Odenwald eine Urkunde zu ihrem Jubiläum überreichte.

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Die Umweltprämie habe Luft verschafft, so Obermeister Dieter Ernst, dennoch würden zwei schwere Jahre auf die Branche zukommen. Für die Unternehmer gelte es nun, die Entwicklungen genau zu beobachten. Zudem sei von allen Kreativität gefragt. „Wir müssen was tun, wenn wir E-Mobile warten wollen“, so Ernst. Die Facharbeiter müssten entsprechend rechtzeitig auf künftige Anforderungen vorbereitet werden.

Den wechselnden Anforderungen der Betriebe bemühten sich die Schulen gerecht zu werden, stellte Erhard Fein, Schulleiter der Berufsschulen im Rhein-Neckar-Kreis klar. Er kam mit einem ganz besonderen Geschenk zu den Feierlichkeiten: Fein hatte im Internet das schon historische Modell eines VW-Käfers mit „Bretzelfenster“ ersteigert.

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