Innung Rostock lobt Kooperation mit Überwachern
Die Innung Rostock ist für die Überwachung von Prüfstützpunkten zuständig. Zuletzt sei deren Qualität deutlich gestiegen, bilanzierte Obermeister Mike Specht.
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Die Innung Rostock hat ein positives Zwischenfazit der Kooperation mit Überwachungsorganisationen gezogen. Die Zusammenarbeit sei besser geworden, sagte Mike Specht, Obermeister der Kfz-Innung Rostock-Bad Doberan. Er lobte die Entwicklung bei der Überwachung von Prüfstützpunkten. Die Innung hatte die Aufgabe 2009 übernommen. Zuvor lag in Mecklenburg-Vorpommern die Überprüfung in den Händen des Landes.
Seit der Übernahme der Überwachung hat die Innung diverse Missstände abgeschafft. „Einige Überwacher hatten ihre Aufgabe nicht so ernst genommen“, erläuterte Specht das Ergebnis. Die Innung habe die weitere Durchführung der Abgasuntersuchung untersagt, bis die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt waren. Dabei habe es sich nicht um Innungsbetriebe gehandelt.
Die Freisprechung will die Innung in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Messe „AutoTrend“ in Rostock abhalten. „Wir wollen die Gesellen mit einem würdigen Rahmen ehren“, erläuterte Specht, schließlich hätten sie auch etwas erreicht.
Hilfe für die Auszubildenden
Zudem will die Innung ihre Auszubildenden künftig bei der Vorbereitung auf ihre Prüfungen unterstützen. Dabei orientiert sie sich am Modell „El Mechanico“ der niedersächsischen Innung Vechta. „Ein Innungsbetrieb kümmert sich um seine Auszubildenden“, betonte Specht. Dies sei eine positive Werbung für die Innungsmitgliedschaft.
Für mehr Interesse am Ausbildungsberuf „Automobilkaufmann“ warb Holger Zietz von der Fachzeitschrift »kfz-betrieb«. Branchenweit sinke das Interesse an dem Beruf, dabei würde die professionelle Betriebsführung künftig noch mehr an Bedeutung gewinnen. Da liege es nahe, die einigen Nachwuchskräfte auszubilden und entsprechende Fachkaufleute zu beschäftigen.
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