Innungseinstieg leicht gemacht

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Kfz-Innung Niederbayern will die Mitgliederbeiträge neu ordnen. Mit kreativen Angeboten soll die Organisation auch für potenzielle Neumitglieder interessant werden.

Michael Kammer, Obermeister Kfz-Innung Niederbayern.
Michael Kammer, Obermeister Kfz-Innung Niederbayern.
(Bild: Zietz)

Die Kfz-Innung Niederbayern stellt die Weichen für die Zukunft. Auf der Jahresversammlung diskutierten Obermeister Michael Kammer und Geschäftsführer Josef Huber mit den Mitgliedern über eine Neugestaltung der Beitragsordnung. „Die Leistungen der Kfz-Innung sind in den vergangenen Jahr stetig gestiegen“, betonte Obermeister Kammer. Da müsse sich auch etwas an den Beiträgen ändern.

Wie die bayerische Kfz-Innung künftig ihre Beiträge gestalten will, ist noch nicht klar. Verschiedene Alternativen sollen nun überlegt und durchgespielt werden. Dann sollen die Mitglieder bei der nächsten Jahresversammlung im Herbst 2017 nicht nur turnusgemäß den Innungsvorstand wählen, sondern auch über unterschiedliche Beitragsmodelle abstimmen.

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Ein Szenario ist laut Obermeister Kammer der sogenannte „Schnupperbeitrag“. Mit ihm würde sich die Kfz-Innung direkt an Betriebsgründer richten. Eine vergünstigte Mitgliedschaft für einige Monate würde die Bereitschaft zum Eintritt in die Kfz-Innung voraussichtlich vielen Betriebsgründern erleichtern. Denn „gerade bei Neugründungen kommen viele Kosten und Regularien auf die Unternehmer zu“, ergänzte der Obermeister.

Ein solcher „Schnupperbeitrag“ für Betriebsgründer könnte dazu beitragen, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt. Denn die Kfz-Innung Niederbayern gehört zu den Innungen, deren Mitgliederzahlen wachsen. Im vergangenen Jahr traten 13 Betriebe in die Innung ein, organisiert sind damit 807 Betriebe in Niederbayern.

Im kommenden Jahr soll auch eine Gesellenfreisprechung unter der Regie der Innung stattfinden. Eine Freisprechungsfeier ist ein wichtiger Baustein zur Nachwuchssicherung, stellte Geschäftsführer Huber fest. Dieses Ereignis müsse auch besonders herausgestellt werden, um die Gesellen schon früh mit dem Innungsgedanken vertraut zu machen.

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