Instandsetzung: Geld verdienen wird schwieriger
Schadensteuerung, technische Entwicklung, Rechnungskürzungen und Stundenverrechnungssätze – die Probleme für die Karosserie- und Lackbetriebe werden nicht weniger. Zudem verstärkt sich der Wettbewerb durch eine zunehmende Konsolidierung, wie sie die Ifa-Studie „Bunt aber auch profitabel“ voraussagt.
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Mit der Reparatur oder dem Service von Kraftfahrzeugen noch Geld zu verdienen, ist nicht mehr so einfach. Die Werkstätten haben oft Schwierigkeiten, mit der technischen Entwicklung mitzuhalten. Zudem hat der von der EU verordnete Wettbewerb häufig keine Chance, weil sich die Märkte samt ihren Akteuren abschotten. Darüber hinaus sind die Verbraucher immer aufgeklärter und nutzen die durch das Internet zur Verfügung gestellte Transparenz für Preisverhandlungen. Das alles gilt auch für das bis dato noch lukrative Karosserie- und Lackgeschäft.
Technische Entwicklungen, die politischen Entscheidungsträger, gesellschaftliche Umbrüche hinsichtlich des Mobilitätsverhaltens, aber auch die Strategien der Automobilhersteller bei Fertigung und Instandsetzung sowie die Bestrebungen der Kfz-Versicherer, die Schadenaufwendungen zu senken, werden das künftige Marktvolumen in beträchtlichem Maße beeinflussen, heißt es in der Ifa-Studie, die TÜV Nord zur Automechanika vorgestellt hat. Diese hat untersucht, ob sich das Karosserie- und Lackgeschäft für Autohäuser und Werkstätten noch lohnt. Eines der Ergebnisse der Studie ist, dass die Betriebsgröße ein entscheidender Faktor hinsichtlich der betriebswirtschaftlichen Tragfähigkeit von Lackier- und Karosseriebetrieben ist. Künftig wird es bei tendenziell stagnierendem Branchenumsatz und rückläufiger Rendite weniger Betriebe geben.
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