Integrierte Parkbremse von TRW
Der amerikanische Zulieferer TRW hat seine elektronische Parkbremse weiterentwickelt. Bei der Neukonstruktion ist die Elektronik in das ESP integriert – ein separates Steuergerät entfällt.
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Der amerikanische Autozulieferer TRW Automotive hat ein neues integriertes Parkbremssystem (EPBi) vorgestellt. Das Konzept ist eine Weiterentwicklung der elektronischen Parkbremse (EPB). TRW hat die Steuerung der Bremse in die elektronische Stabilitätskontrolle integriert und macht somit ein separates elektronisches Steuergerät überflüssig.
Wie schon das bestehende EPB-System bietet auch EPBi verbesserte Fahrzeugsicherheit und Komfort sowie eine größere Freiheit bei der Gestaltung des Innenraums und beim Packaging. Das System ist ein voll integrierter Bestandteil des Bremssystems. Sowohl EPB als auch EPBi verfügen über zusätzliche Sicherheits- und Komfortfunktionen wie einen Anfahrassistenten, eine automatische Haltefunktion und eine elektronisch gesteuerte Abbremsfunktion – Features, über die herkömmliche mechanische Parkbremsen nicht verfügen.
Einfacher, leichter, billiger
Die größten Vorteile der EPBi bestehen laut TRW in der geringeren Komplexität, dem kleinerem Gewicht und der einfacheren Montage. Aber vor allem bietet das neue System Fahrzeugherstellern die Möglichkeit, durch die Eliminierung eines Steuergerätes Kosten zu sparen. Doch der Zulieferer selbst profitiert von der Integration, denn der OEM muss nun Parkbremse und ESP aus derselben Quelle kaufen.
TRW hat das EPB-System 2002 auf den Markt gebracht und produziert derzeit jährlich über 1,5 Millionen Einheiten. EPBi soll im Jahr 2011 auf den Markt kommen.
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