Internet Sales Award 2013: Das perfekte Netz

Redakteur: Vera Preising

Das Onlineteam der Autohausgruppe Lueg hat ein enges Netz im virtuellen Raum geknüpft, mit dem alle Kommunikationsmaßnahmen koordiniert werden können. Der Lohn dafür ist der 1. Platz.

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Die Essener-Autohausgruppe verkaufte im vergangenen Jahr 7.757 Gebrauchtfahrzeuge.
Die Essener-Autohausgruppe verkaufte im vergangenen Jahr 7.757 Gebrauchtfahrzeuge.
(Foto: Preising)

Wenn Ralf Schütte die neuesten Entwicklungen der Onlineaktivitäten der Lueg AG beschreibt, bemerkt man gleich, dass dies eine Herzensangelegenheit für ihn ist: „Wir verstehen unseren Internetauftritt als einen eigenen Standort, bei dem die Zufriedenheit unserer Kunden ebenso selbstverständliche Richtschnur für unsere Arbeit ist, wie in der analogen Autohauswelt.“ Egal, von wo aus sich ein Besucher aus der Welt der neuen Medien nähert – er soll Lueg jederzeit als virtuelles Autohaus erleben können.

Dafür hat das Team um Ralf Schütte, der die Bereiche BDC, CRM und Marketing-Kommunikation leitet, in den vergangenen zwei Jahren unermüdlich gearbeitet. Denn bereits 2011 stand die Bochumer Autohausgruppe auf dem Siegertreppchen – und es war nicht einfach, das hohe Niveau von damals noch zu überbieten. „Wir haben Neues ausprobiert, Erfahrungen gesammelt und so unser Netz im virtuellen Raum weiter ausgedehnt, deutlich verfeinert und neue Knotenpunkte geschaffen“, erklärt Ralf Schütte.

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Nur so ist auch der Erfolg der Einführungskampagne für die neue A-Klasse zu erklären: Zehn Millionen Page Impressions allein über Werbeteaser, 164.000 erreichte Personen bei Facebook, 2.500 Besucher der A-Klasse-Detailseite im Aktionszeitraum. Letztendlich wurden bis Ende 2012 insgesamt 401 neue A-Klassen verkauft. Die Kampagne war also ein Erfolg.

Alle verfügbaren Kanäle nutzen

„Wir sind konsequent neue Wege gegangen“, sagt Ralf Schütte. Über alle verfügbaren Kanäle hinweg hat die Bochumer Autohausgruppe auf das neue Fahrzeug aufmerksam gemacht – und damit auch auf die eigene Marke. Denn diese steht nach einem radikalen Kurswechsel vor zwei Jahren im Mittelpunkt aller Aktivitäten.

2011 wurde neben allen anderen Prozessen der Autohausgruppe auch die Internetstrategie neu ausgerichtet. „Sie verfolgt seitdem zwei zentrale Ziele“, erklärt Ralf Schütte. Zum einen soll die Internetseite eine Informationsplattform sein, das Image prägen und die Besucher an das Autohaus binden. Zum anderen sollen Leads generiert werden, um die Verkaufszahlen sowie die Servicekontakte zu steigern.

Herzstück des Onlinevertriebs

Die konsequente Ausrichtung auf diese Ziele macht es heute möglich, dass Interessenten Lueg jederzeit als umfassendes virtuelles Autohaus erleben. „Für dieses Autohaus gelten die gleichen CI- und CD-Regeln wie für die Standorte in der realen Welt“, sagt Eva Dörrenbach, Kommunikationsbeauftragte und Social-Media-Managerin bei Lueg. Besucher sehen auf den ersten Blick, dass die Internetseite das Herzstück des Onlinevertriebs bei Lueg ist. Denn egal ob sie auf www.lueg.de, oder den Internetseiten der Tochterunternehmen www.smartcenter.de oder www.luegsportivo.de unterwegs sind – sie wissen, dass sie sich in der Lueg-Markenwelt bewegen.

Möglich wird dieser perfekte ganzheitliche Markenauftritt nur, weil das 14-köpfige Team rund um Ralf Schütte ein enges Netz im virtuellen Raum gespannt hat, mit dem alle Interessenten eingefangen werden (siehe Abbildung). Die Mitarbeiter am Standort Essen kümmern sich ausschließlich darum, alle zur Verfügung stehenden Dialog- und Kommunikationskanäle – wie beispielsweise Youtube, den eigenen Blog und Facebook – zu zentralen Angelpunkten im Internet zu machen und alle bestmöglich zu vernetzen.

Alle Fäden laufen zusammen

Um diesen Dialogprozess zu steuern, zu ergänzen und weiterzuentwickeln, ist es laut Ralf Schütte zwingend notwendig gewesen, die eigene Abteilung neu zu organisieren: „Heute sind wir selbst das Zentrum der Kommunikation und ständig extern und intern im Dialog mit Kollegen, Besuchern, Interessenten und Kunden.“ So laufen im Gesamtbereich BDC, CRM und Marketing-Kommunikation alle Fäden zusammen: vom Kundendatencenter über das CRM, das Handelsmarketing, die Aktivitäten in neuen Medien bis hin zu Telefonie, Events und Öffentlichkeitsarbeit. Schütte: „Nur so können wir unsere On- und Offlineaktivitäten optimal steuern.“

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