Internet Sales Award 2013: Das perfekte Netz

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Dass diese Anstrengungen von Erfolg gekrönt sind, zeigen die Besucherzahlen auf www.lueg.de: Seit dem Relaunch im März 2010 sind die monatlichen Zugriffe von circa 20.000 auf über 60.000 gestiegen. Im vergangenen Jahr hatte die Homepage 653.000 Besucher, die im Durchschnitt 4:30 Minuten darauf verweilten und vier Millionen Mal klickten. Fast zwei Drittel aller Seitenaufrufe resultieren dabei aus der Schnellsuche nach Gebrauchtfahrzeugen, die auf allen Seiten in der rechten oberen Ecke platziert ist. In der Datenbank sind ständig rund 1.000 Fahrzeuge verfügbar, die mit mehr als acht Bildern präsentiert werden.

Für die Fotos sowie den Fahrzeugdatentransfer aus SAP in die verschiedenen Börsen nutzt Lueg den Service von Autodo. „So stellen wir sicher, dass die Qualität gleichbleibend hoch ist“, sagt Online-Marketing-Manager Markus Roland. Zudem werden in jeder Fahrzeuggalerie auch die Kontaktdaten des Online-Vertriebsteams sowie eine E-Mail-Adresse und ein Online-Kontaktformular hinterlegt. Das vierköpfige Team nimmt alle Anfragen entgegen, qualifiziert sie und leitet sie bei Kaufinteresse an den jeweiligen Ansprechpartner weiter.

Internet Sales Award 2013
Bildergalerie mit 28 Bildern

Aus 40.000 Anfragen wurden 1.000 Fahrzeugverkäufe generiert

Michael Bergfeld, Mitarbeiter im Internetvertriebsteam (BDC): „So haben wir 2012 aus rund 40.000 eingehenden Anrufen und E-Mail-Anfragen über 8.500 Leads und knapp 1.000 Fahrzeugverkäufe generieren können.“ Das entspricht einer Abschlussquote von 11,5 Prozent. Bei Anfragen über die eigene Homepage liege diese sogar bei 14,29 Prozent.

Doch trotz dieser offensichtlich bereits perfekten Prozesse sehen die Luegianer noch Verbesserungspotenzial. Sie wollen einen 360-Grad-Rundum-Blick auf Interessenten, Kunden und Lieferanten. Dazu müsse vor allem an vier Punkten gearbeitet werden:

  • bessere Beobachtungsmöglichkeit der Leadentwicklung
  • schnelle Identifikation des eingehenden Kontakts
  • Unterscheidung nach Interessenten und Kunden
  • komplette Verknüpfung mit vorhandenen Daten

Es gibt nur eine Lösung

Und die Essener haben dafür auch schon eine Lösung parat: Sie heißt Sugar CRM. Derzeit pflegt ein sechsköpfiges Team zentral für die Lueg-Gruppe alle Daten in die Software SAP ein. Mit dem neuen, HTML-basierten CRM-System soll jeder Mitarbeiter die gesamten Kunden- und Lieferantendaten sowie die dazugehörigen Fahrzeuginformationen auf allen Endgeräten aufrufen können. Er hat so einen Rundumblick auf seinen Kunden, da die Informationen aus allen Autohausbereichen zusammengefasst werden. Außerdem können mit Sugar CRM alle Informationen von anfragenden Interessenten oder Kunden in Echtzeit ergänzt werden.

Die Software hinterlegt automatisch alle Kontaktpunkte mit dem Interessenten, vom Telefonat über das versendete Angebot bis hin zur Probefahrt und dem Kaufvertrag. Aber auch bekannte Social-Media-Aktivitäten, beispielsweise bei Xing oder Facebook, können in Sugar CRM eingebunden werden.

„So werden Vertriebsprozesse für den Verkauf und den Service noch transparenter und vollständig steuerbar. Künftig wollen wir die Vernetzung diverser Kontaktpunkte weiter vorantreiben und alle Informationen über Kunden, Lieferanten und Interessenten zentral zusammenfassen“, erklärt Ralf Schütte. „Mit Sugar CRM schließen wir dann die Lücke zwischen der digitalen und der analogen Welt.“ Das ist das i-Tüpfelchen, das vor zwei Jahren beim Internet Sales Award zum Sieg gefehlt hat. 2013 hat sich Lueg mit all diesen Anstrengungen den ersten Platz redlich verdient.

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