Auf Schnelligkeit sind auch die Prozesse im Onlinevertrieb ausgerichtet. Weller Automobile vermarktet nicht nur erfolgreich Gebrauchtwagen, sondern auch Neufahrzeuge über das Netz. Vertrieben werden die Neuwagen und Tageszulassungen überwiegend über die großen Onlinefahrzeugbörsen. „Vor allem unsere Jungwagen sind in den Automobilbörsen stark gefragt. Rund 30 Prozent unserer Fahrzeuge vermarkten wir überregional“, schildert Marcel Wildermuth. Im Netz erscheinen die Fahrzeuge mit mindestens acht Bildern.
Damit keine Ausstattungsdetails vergessen werden, nutzt Weller Automobile das Softwaretool Cargate und verfeinert damit die Angaben zu den Autos.
Regen Gebrauch macht das Unternehmen auch von Sonderwerbeformaten, um auf den Börsen mit seinen Angeboten aufzufallen. Gelegentlich greift Weller Automobile auch auf Pop-ups zurück, um ausgewählte Fahrzeuge auf seiner Homepage zu bewerben.
Anfragen werden innerhalb einer Stunde beantwortet
Während das Autohaus die Neuwagen ausschließlich von seinen Herstellern bezieht, kauft es die Jungwagen außer von Gebrauchtwagenplattformen der Hersteller auch über BCA, große Autovermieter oder andere große Händlergruppen zu.
Weil die Kunden online schnellstmöglich eine Antwort erwarten, hat Weller Automobile sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, eingehende Anfragen zu einem Fahrzeug innerhalb von einer Stunde zu beantworten.
Damit das klappt, gibt es einen zentralen Verantwortlichen, der die Mails an den jeweils zuständigen Verkaufsberater weiterleitet und die Reaktionszeiten kontrolliert.
Für das Leadmanagement nutzt das Unternehmen seinen Verkäuferarbeitsplatz. Die Klickraten der Angebote sowie die vorgenommenen Preisanpassungen werden regelmäßig von einem verantwortlichen Mitarbeiter ausgewertet. Dass das Autohaus mit seiner Internetstrategie auf Kurs fährt, ist anhand der Vertriebszahlen klar messbar. So verkauft das Unternehmen weit über zwei Drittel seiner Gebrauchten über das Netz.
Weller Automobile hat jedoch noch jede Menge neuer Ideen im Köcher, um künftig noch erfolgreicher zu sein. „Wir wollen noch stärker mit unseren Kunden interagieren und die verschiedenen Markenfelder intensiver beackern“, verrät Marcel Wildermuth.
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