Internet Sales Award: Ein Zahnrad greift ins andere

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Im Internet steht jedes Fahrzeug mit mindestens acht Fotos. Fotografiert werden die EU-, Jahres- und Dienstwagen am Tag der Anlieferung und der Rest nach der Aufbereitung, die maximal fünf Tage dauert. Rund 40 Prozent seiner Fahrzeuge verkauft das Autohaus Niedermayer im B2B-Geschäft. Speziell kleinere Händler wenden sich regelmäßig an den Neukirchener Betrieb, wenn einer ihrer Kunden ein Fahrzeug sucht, das sie selbst nicht liefern können. Einmal wöchentlich informiert das Autohaus die rund 650 Wiederverkäufer mit einem Newsletter über die Neuzugänge. Bei den 1.847 privaten Newsletterempfängern sind die Zeitsprünge viel größer.

Ihre Website sehen die beiden Brüder nicht als reine Verkaufsplattform, sondern auch als wichtige vertrauensbildende Maßnahme: „Wir wollen darin vermitteln, dass wir ein freies, markenunabhängiges und inhabergeführtes Autohaus sind, das seit über 30 Jahren am Markt agiert und freundlich, familiär und seriös ist“, erklärt Heinz Niedermayer. Aus diesem Grund misst das Autohaus den Kundenaussagen (www.niedermayer.de/meinungen-bewertungen), die die Disponentin abfragt und ins Netz stellt, einen hohen Stellenwert bei. Zusätzlich sorgen Bildergalerien von Events für die persönliche Note.

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Aktiv ist das Familienunternehmen auch in sozialen Netzwerken. Das komplette Fahrzeugangebot und die Fahrzeugsuche ist analog zur smartphoneoptimierten Homepage in Facebook eingebunden. „Mittlerweile erhalten wir über Facebook zahlreiche Anfragen“, berichtet Thomas Niedermayer. Über diese Plattform seien sogar schon vereinzelte Verkäufe zustande gekommen. Außerdem nutzt Niedermayer Youtube als Plattform, um Imagefilme zu hinterlegen.

Printanzeigen sind wichtig für den regionalen Markt

Insgesamt fließen mittlerweile 40 Prozent des Werbebudgets von Niedermayer in das Internet. Auf die Printanzeigen wollen die beiden Brüder aber vorerst nicht verzichten: „Dafür haben wir zu viele bodenständige Kunden, die hier aus der Region kommen“, betont Heinz Niedermayer. Insgesamt verkauft der Betrieb rund 600 Fahrzeuge im lokalen Umfeld. „Das ist für uns sehr wichtig, weil wir ja schließlich auch unsere Werkstatt auslasten müssen“, unterstreicht Thomas Niedermayer.

Die größten Wachstumschancen sehen die Unternehmer jedoch weniger im lokalen Markt, sondern vielmehr überregional. In den nächsten Jahren wollen die Brüder die 3.000 Einheiten pro Jahr knacken. „Der Erfolg steht und fällt mit dem Zukauf“, weiß Heinz Niedermayer aus Erfahrung.

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