Internet Sales Award: Perfektion bis ins kleinste Bit

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Ausschlaggebend für den Erfolg ist die enge Abstimmung mit dem eigens installierten Internet-Vertriebs-Team (BDC): Das BDC wurde zeitgleich zu den neuen Web-Angeboten als Back-Office aufgebaut und besteht aus vier geschulten Inbound-Agenten. In den ersten 15 Monaten nach der Installation hat das Team schon bemerkenswerte Erfolge erzielen können: Von September 2009 bis Ende 2010 wurden 12.000 Leads bearbeitet und weiterqualifiziert; daraus resultierten im gleichen Zeitraum 1.150 Verkäufe, und zwar hauptsächlich Gebrauchtwagen (90 Prozent) aller Klassen und Segmente bis hin zum schweren Lkw. Mit monatlich 700 bis 1.000 Leads liege das BDC der LuegGruppe heute auf Platz eins der Mercedes-Benz-Vertreter, berichtet Schütte. Was die Erfolgskontrolle und das Internetmarketing angeht, nutzt das Unternehmen fast das gesamte verfügbare Instrumentarium digitaler Medien. „Wir überprüfen sämtliche Online-Maßnahmen anhand relevanter Kennzahlen“, unterstreicht Schütte.

Dank einer professionellen Suchmaschinenoptimierung ist Lueg mit allen wichtigen Keywords nicht nur regional, sondern auch bundesweit immer unter den ersten zehn Treffern zu finden. Neben Google Analytics macht das Unternehmen auch regen Gebrauch vom Analysetool E-Tracker. Mit ihm untersucht Lueg die Konversionsraten in Echtzeit. E-Tracker protokolliert sämtliche Nutzbewegungen und stellt sie in einer so genannten Heatmap dar – die meist besuchten Elemente der Webseite heben sich darin ähnlich einer Hitzequelle farblich ab.

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Ständig optimierte Inhalte

Mehrmals wöchentlich analysiert Lueg seine Onlineinhalte und optimiert sie, um sie noch benutzerfreundlicher zu machen. „So haben wir beispielsweise festgestellt, dass 30 bis 40 Prozent aller E-Mail-Anfragen an direkte Ansprechpartner gerichtet sind“, berichtet Markus Roland. Das Ergebnis: Auf den Webseiten sind rund 400 Ansprechpartner mit Kontaktdaten und Fotos hinterlegt. Zudem werden sämtliche Formulare ständig hinsichtlich ihrer Konversion mit A/B-Testing auf den Prüfstand gestellt.

Im September startete mit „My Lueg“ die nächste individualisierte Ausbaustufe des Internetauftritts: Dank einer eigenen Gebrauchtwagendatenbank können die Interessenten wie bei den großen Autobörsen ihr Wunschfahrzeug parken. In der folgenden Ausbaustufe sollen sie es auch vergleichen können. Sollte das passende Fahrzeug gerade nicht verfügbar sein, kann der Besucher einen digitalen Suchagenten beauftragen. „Langfristig ist denkbar, dass ein Kunde sogar seine Fahrzeugakte mobil abrufen kann“, bemerkt Stefan Prott, Geschäftsführer der Agentur RDN. Bevor es soweit ist, steht im kommenden Oktober erst einmal die Einführung eines neuen Corporate Designs bevor. Es soll den sympathischen Eindruck des Unternehmens verstärken und sich in sämtlichen Internetaktivitäten wiederfinden. Der neue Leitspruch lautet dann: Lueg. Sympathisch auf den ersten Blick.

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