Münchner Arbeitskreis für Straßenfahrzeuge (MAS) „Wir müssen den Verein verjüngen“

Das Gespräch führte Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 5 min Lesedauer

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Die 1980 gegründete Sachverständigenorganisation ist Initiator und Treiber der Richtlinienreihe VDI MT 5900. Im vergangenen Jahr löste Peter Stolle den langjährigen Präsidenten Prof. Dr.-Ing. Hans Bäumler ab. Ein guter Zeitpunkt für ein Interview.

Dipl.-Ing. (FH) Peter Stolle (58)(Bild:  Diehl – VCG)
Dipl.-Ing. (FH) Peter Stolle (58)
(Bild: Diehl – VCG)

Aus welchem Grund sind Sie damals in den Münchner Arbeitskreis für Straßenfahrzeuge eingetreten?

Peter Stolle: Das hatte zwei Gründe. Zum einen, weil Helmut Ungerer, einer meiner Professoren an der damaligen Fachhochschule München, der Gründer und erste Präsident des MAS war. Damals hieß das noch Vorsitzender. Der zweite Grund: Weil ich das Ansehen der Kfz-Sachverständigen anheben wollte. Auch aus eigenem Interesse, schließlich ist das mein Beruf. Schon damals, vor dreieinhalb Jahrzehnten, war ihr Ansehen nicht besonders hoch, und ist es auch heute nicht – noch nicht. Einen gewissen Niveauanstieg brachten die Zertifizierungen, doch es geht bekanntlich auch ohne. Einfach ein Messingschild bestellen und an der Tür anbringen – fertig. Dann ist man Kfz-Sachverständiger. Das hat mich von Anfang an gestört und das war stets mein Antrieb im MAS.