Iveco Daily will zwölf Prozent Marktanteil

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Keine Netzbereinigung geplant

Im Zuge der GVO-Neuregelung 2013 hat Iveco im Mai 2011 seine Händlerverträge gekündigt. „Dieser Schritt war notwendig. Wir stehen in Kontakt mit dem Händlerbeirat und rechnen damit, dass die neuen Verträge innerhalb der kommenden drei bis sechs Monate fertig sind“, sagt Venstra. Der Vertriebs- und Marketingvorstand geht davon aus, dass alle Händler die neuen Verträge unterschreiben: „Wir planen definitiv keine Netzbereinigung, sondern bauen weiterhin auf die Zahl von zirka 80 Verkaufs- und 350 Servicestandorten.“

Truckstations sind erfolgreich

Darin eingeschlossen sind auch die Truckstations von Iveco: Im Mai 2010 eröffnete der erste dieser Standorte in Hannover, aktuell sind es 15 Truckstations. Bis 2013 möchte Iveco diese Zahl auf 50 aufstocken. „Wir sind mit den bisherigen Ergebnissen der Truckstations sehr zufrieden. Unseren Auswertungen liegt ein positives Kundenfeedback zugrunde und sie zeigen auf, dass wir die Servicequalität deutlich erhöhen konnten“, erklärt Venstra.

Neue schwere Lkw in Planung

Für 2012 hatte Iveco bereits eine neue Version des Stralis angekündigt und stellte für 2014 ein komplett neues Modell entsprechend der Euro-6-Norm in Aussicht. 2013 soll ein weiterer Transporter die Produktpalette des Herstellers ergänzen. Aber auch in der mittleren Klasse ab 12 Tonnen möchte Iveco neue Fahrzeuge auf den Markt bringen – vornehmlich in Lateinamerika, Afrika und dem Mittleren Osten. Venstra kommentiert dies so: „Iveco ist on the move, steht also nicht still.“ Zumindest weltweit konnte Iveco im zweiten Quartal 2011 seine Auftragseingänge über das Vorkrisenniveau steigern. In Europa verzeichnet der Hersteller einen Zuwachs von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Daily stieg hierbei um 5,1 Prozent auf 26.081 Einheiten.

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