Onlinevertrieb „Jeder allein kann nicht auf Dauer massiv investieren“

Von Dr. Martin Achter 9 min Lesedauer

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Mit der Plattform Alles Auto will die AVAG Digital-Kapazitäten des Handels bündeln. Geschäftsführer Patrick Mayer erläutert im Interview, welche Online-Angebote Autohäuser aus seiner Sicht künftig in Eigenregie betreiben und wo sie auf externe Ressourcen setzen sollten.

Die AVAG will mit dem Plattform- und Software-Anbieter das komplette Autohausgeschäft online abbilden – neben dem Neu- udn Gebrauchtwagenverkauf also auch das Werkstatt- und Zubehörgeschäft.(Bild:  Achter – »kfz-betrieb«)
Die AVAG will mit dem Plattform- und Software-Anbieter das komplette Autohausgeschäft online abbilden – neben dem Neu- udn Gebrauchtwagenverkauf also auch das Werkstatt- und Zubehörgeschäft.
(Bild: Achter – »kfz-betrieb«)

Redaktion: Herr Mayer, Alles Auto ist jetzt seit einiger Zeit am Start. Autoplattformen gibt es viele. Bitte beschreiben Sie doch kurz den Gedanken, mit dem Sie sich bei Händlern und Autokäufern durchsetzen wollen.

Patrick Mayer: Hinter dem Namen der Plattform steht ein Wertversprechen: Alles, was Kunden bei ihrem Händler vor Ort finden, soll bei uns digital abgebildet werden – die Fahrzeuge selbst und damit zusammenhängende Leistungen wie Angebote für Leasing und Finanzierung, Werkstatt-Services, aber auch Zubehör, Versicherungen, Garantien und vieles mehr. Die Verbraucher sollen dies alles nicht nur bei ihrem Händler im Betrieb erledigen können, sondern es auch von zu Hause aus im direkten Kontakt zum Handel anstoßen können, wann immer sie Zeit dazu haben.