Audi „Mit den Zielvereinbarungen sind unsere Händler zufrieden“

Von Dr. Martin Achter 9 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Vier Ringe führen eine neue Innen-CI ein. Deutschland-Vertriebschef Philipp Noack sieht eine große Akzeptanz, betont jedoch die Freiwilligkeit. Erwirtschaften sollen Händler derlei Investitionen mit vielen neuen Modellen, die 2024 kommen.

Philipp Noack, Leiter Vertrieb Deutschland, sieht im Agenturmodell Audis, das zum 1. März gestartet ist, ein „vielversprechendes Zukunftspaket“.(Bild:  Audi AG)
Philipp Noack, Leiter Vertrieb Deutschland, sieht im Agenturmodell Audis, das zum 1. März gestartet ist, ein „vielversprechendes Zukunftspaket“.
(Bild: Audi AG)

Herr Noack, der Jahresstart ist für Audi in Deutschland mit Blick auf die Neuzulassungen nicht gut ausgefallen, nachdem Ende 2023 ein deutliches Absatzplus in den Büchern stand. Im März knickten die Neuzulassungen jedoch um fast 40 Prozent ein. Was hat für diese Entwicklung gesorgt?

Phillip Noack: 2023 ist in der Tat sehr gut gelaufen. Wir haben über 17 Prozent mehr Neuzulassungen verzeichnet und 252.000 Neuwagen auf die Straßen gebracht. Auch das Gebrauchtwagengeschäft ist super gelaufen, im Service- und Teilegeschäft verzeichneten wir einen Umsatzrekord. 2024 hätten wir uns natürlich einen besseren Start gewünscht. Die Förderstruktur für E-Autos in Deutschland verunsichert viele Kundinnen und Kunden, da benötigen wir klarere Rahmenbedingungen der Politik. Darüber hinaus belasten auch makroökonomische Rahmenbedingungen unser Geschäft. Aber auch traditionell verläuft der Jahresstart etwas zurückhaltender; im zweiten und dritten Quartal verzeichnen wir üblicherweise das stärkere Geschäft. Wir haben es geschafft, die Lieferzeiten erheblich zu verkürzen und wir freuen uns auf viele neue Modelle, die wir unseren Kundinnen und Kunden in den kommenden Jahren anbieten können.