Absatzförderung Jeep will noch mehr beim Avenger

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

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Um die Vertriebsziele für das laufende Verkaufsjahr zu erreichen, muss Jeep noch eine Schippe drauflegen. Beim Avenger-BEV, das im Frühjahr hervorragend gestartet ist, verspricht der Importeur gerade, die Umweltprämiensenkung für eine Weile auszugleichen.

Ab 2024 gibt es den Avenger gegen einen Aufpreis von voraussichtlich 2.000 Euro auch als Mildhybrid-Benziner.(Bild:  Stellantis Deutschland)
Ab 2024 gibt es den Avenger gegen einen Aufpreis von voraussichtlich 2.000 Euro auch als Mildhybrid-Benziner.
(Bild: Stellantis Deutschland)

Käufer eines vollelektrisch betriebenen Jeep Avenger erhalten bei Zulassung des Fahrzeugs im neuen Jahr noch bis zum 31. März die Differenz zwischen der Höhe des alten und des ab 2024 gültigen Umweltbonus erstattet. Voraussetzung ist, dass der Kunde den Kaufvertrag noch im November zeichnet.

Ab dem Jahreswechsel prämiert der Staat den Kauf von E-Autos mit einem Netto-Listenpreis unter 40.000 Euro nur noch mit 4.800 Euro – ein Drittel weniger als bisher. Die gestrichenen 2.400 Euro übernimmt im Rahmen der aktuellen Aktion jetzt Stellantis.

Wie Jeep-Deutschland-Chef Luigi Saia »kfz-betrieb« im April gesagt hatte, will der Manager auf jeden Fall mit einem Marktanteilsplus aus dem aktuellen Verkaufsjahr herausgehen. Bis Ende Oktober hielt Jeep hierzulande einen Anteil von exakt einem halben Prozent am Neuwagenmarkt. Ein Jahr zuvor waren es mit 0,51 Prozent noch ein kleines bisschen mehr gewesen. Zumindest diese Stagnation erreichte das Stellantis-Fabrikat mit einem Eigenzulassungsanteil zwischen 40 und 50 Prozent im September und Oktober.

Dass der Marktanteil trotz des guten Avenger-Starts nicht wachsen konnte, liegt wohl an der mäßigen Verfügbarkeit des Grand Cherokee und des Wrangler in diesem Jahr. Die Versorgung des US-Marktes hatte Priorität, für Deutschland gab es bisher nur 200 Einheiten des Cherokee-SUVs der oberen Mittelklasse. Das Compass- und Renegade-Volumen ging derweil zurück – nicht verwunderlich, denn die beiden Kompakt-SUVs spielen in derselben Größenklasse wie der neue Avenger. Der zumindest schlug zum Marktstart gut ein – bis Ende Oktober wurden rund 4.400 Einheiten zugelassen, 3.500 davon in der BEV-Variante.

Insgesamt bekommt der Handel allerdings deutlich mehr Fahrzeuge als im vergangenen Jahr: Im Herbst 2022 waren mehr als ein Drittel des deutschen Jeep-Volumens in den Vermietkanal geflossen – das Retailgeschäft sackte zeitweise auf 13 Prozent am Gesamtabsatz ab. Mittlerweile macht das Privatkundengeschäft wieder circa ein Drittel des Gesamtvolumens bei dem Fabrikat aus, das dem Markttrend folgend zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahres liegt.

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