Partikelzählung
Jetzt geht’s los, jetzt geht’s los ...
Anbieter zum Thema
Ab Juli wird scharf gemessen. Ab dann müssen Werkstätten Euro-6/VI-Diesel bei der AU mittels Partikelzähler prüfen. Doch noch immer haben einige Gerätehersteller keine Zulassung. Das verzerrt den Markt.
Pünktlich zum 1. Juli startet die Partikelzählung im Rahmen der AU. Moment: Pünktlich? Schon Albert Einstein wusste, dass das Verhalten von Raum und Zeit aus der Sicht von Beobachtern irgendwie relativ ist. Gerade das mit der Zeit gilt auch im Fall besagten neuen Messverfahrens. Das sollte, wie bekannt, bereits zum 1. Januar 2021 starten. Und dann zum 1. Januar 2023. Und dann zum …? Ja, zu welchem Datum eigentlich genau? „Ziel ist eine Einführung bis spätestens zum 1.7.2023“, teilte das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) letzten Oktober mit. Genaueres verriet es nicht. Eine Arbeitsgruppe sollte im Nachgang den exakten Einführungstermin definieren. Festmachen sollte der sich an einer ausreichenden Verfügbarkeit von Partikelzählern. Was unter „ausreichend“ zu verstehen ist? Auch das wollte besagte Gruppe definieren.
Am 21. April – der Bundesverband Werkstattausrüster ASA hatte noch im Dezember gehofft, dass zu diesem Zeitpunkt bereits seit drei Wochen Partikel bei Euro-6/VI-Dieseln gezählt werden – sah besagte Arbeitsgruppe eine ausreichende Abdeckung als gegeben an und definierte den letztmöglichen Termin, den 1. Juli, als Einführungstermin für die Partikelzählung. Doch war da eine ausreichende Abdeckung wirklich gegeben? Aus Sicht des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) nicht: „Der ZDK befürwortet den Einführungstermin zwar, sieht eine flächendeckende und homogene Verteilung der PN-Messgeräte im Bundesgebiet aber noch nicht als gegeben an“, verkündete der Verband.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen