Jobbörse an der BFC in Northeim
Unternehmen aus der Automobilbranche buhlen um Absolventen der BFC: Auf der Jobbörse boten sie mehr Arbeitsplätze an, als es Studenten gibt.
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Das Kfz-Gewerbe buhlt um qualifizierte Mitarbeiter und insbesondere um Nachwuchsführungskräfte. Das zeigte sich auf der zehnten Jobbörse der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) Anfang März in Northeim. Dort präsentierten sich unter anderem große Autohandelsgruppen und Finanzdienstleister für das Kfz-Gewerbe bei den Studierenden der Bundesfachschule als potenzielle Arbeitgeber.
Die Jubiläumsveranstaltung sei bereits im November ausgebucht gewesen, berichtet Schulleiterin Sylvia Gerl. „Zum ersten Mal waren wir gezwungen, eine Warteliste für die Unternehmenspräsentationen zu führen." Unter den Unternehmen habe es sich anscheinend herumgesprochen, dass sich an der BFC gutes Personal finden lasse.
Die heterogene Struktur der Studenten sorgt dafür, dass verschiedene Arbeitgeber im Kfz-Gewerbe dort geeignete neue Mitarbeiter finden können. BFC'ler mit einer gewerblich-technischen Vita bleiben meist der Technik treu und steuern servicelastige Berufe an. Für kaufmännisch Vorgebildete liegt der Fokus im Bereich Vertrieb, Marketing oder Controlling.
Nachwuchsführungskräfte gesucht
Bereits am ersten vor drei Präsentationstagen boten die teilnehmenden Unternehmen mehr Jobs an, als Schüler an der BFC studieren.
Die angebotenen Positionen reichten vom Nachwuchsverkäufer über den Assistenten der Serviceleitung bis hin zum Betriebs- oder Filialleiter. „Immer mehr Händlergruppen binden ihre Mitarbeiter vertraglich und schicken sie an die BFC, um sie auf ihre künftige Führungsposition vorzubereiten“, berichtete Gerl von einem weiteren Trend.
Der Erfolg der Jobbörse zeigte sich auch in der Tatsache, dass einige Betriebe jetzt schon für das Jahr 2013 ihren Platz auf der Veranstaltung reserviert haben.
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