Auf spielerische Weise den Ehrgeiz bei den Mitarbeitern zu wecken, hält Thomas Kestenholz für unabdingbar. Die Lörracher Filiale befindet sich in einem starken Wettbewerbsumfeld mit einer hohen Dichte an Mercedes-Benz-Betrieben. Zwar ließen im vergangenen Jahr viele Schweizer wegen des günstigen Euro-Kurses ihre Fahrzeuge mit Stern in Deutschland reparieren. Doch die Kestenholz-Gruppe konnte an ihrem deutschen Standort nicht alle Rückgänge der Schweizer Betriebe kompensieren.
Zudem hat das Autohaus in Lörrach zwar einen schönen Showroom, doch keinen eigenen Vertrieb. Die Niederlassung Freiburg hat sich dort eingemietet, und deren Verkaufsberater kümmern sich um den Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen. Daher sei es, so Thomas Kestenholz, nicht einfach, Fahrzeugkunden als Werkstattkunden zu gewinnen.
Während seiner Ausbildung hatte er viel Spaß daran, an Autos zu schrauben. Heute kommt er nur noch selten dazu. Es sei denn, er hat wieder einen Youngtimer im Blick. Zu seiner Sammlung gehören bereits ein Mazda RX7, ein 323GT und ein BMW 202t.
Nachfolgeplan bis 2020
Bis 2017 will Stephan Kestenholz geklärt haben, wer nach ihm der nächste CEO wird. Zwar deutet alles auf seinen Sohn Thomas hin, aber um den Ansporn zu erhöhen, hat er noch zwei weitere Kandidaten in der Hinterhand. Stephan Kestenholz beweist übrigens nicht nur bei seinem Junior Weitblick. Der Schweizer Stratege hat für jede Führungsposition im Unternehmen einen Nachfolgeplan, der bis ins Jahr 2020 reicht und alle drei Monate angepasst wird. Das K-Race geht weiter.
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