Jutta Sein steht ziemlich allein
Die von Subaru-Pressechfin Jutta Sein überraschend angekündigte Kampfkandidatur um das Amt der VDIK-Präsidentin findet keinen Rückhalt.
Die von Subaru-Pressechfin Jutta Sein am gestrigen Montag überraschend angekündigte Kampfkandidatur um das Amt der VDIK-Präsidentin findet kaum Fürsprecher. „Es ist richtig, dass sich Frau Sein an die Mitgliedsfirmen des VDIK gewandt hat mit der Bitte, sie als Präsidentin des Verbandes vorzuschlagen. Diese private Initiative von Frau Sein ist jedoch nicht mit der Subaru Deutschland GmbH abgestimmt und wird vom Unternehmen auch nicht unterstützt“, so Subaru-Deutschland-Chef Jens Becker in einer am Mittwoch veröffentlichten Presseerklärung.
Überraschender Alleingang
Jutta Sein, langjährige Kommunikationschefin von Subaru Deutschland, hatte am Dienstag in einer E-Mail an die Geschäftsführer der VDIK-Mitgliedsfirmen überraschend mitgeteilt, dass sie bei der am 2. Juni stattfindenden Neuwahl des VDIK-Präsidiums als Gegenkandidatin zum amtierenden Präsidenten Volker Lange antreten wolle.
In ihrer Mitteilung vertritt Sein die Auffassung, dass ein Wechsel an der Verbandsspitze „stattfinden muss“, um dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen. Eine Frau an der Spitze des Verbands, die über ein „sehr gutes Standing“ in der Branche verfüge, könne diese Aufmerksamkeit „zusätzlich erhöhen“.
Bislang kein offizieller Kandidaten-Vorschlag
VDIK-Geschäfstführer Dr. Thomas Almeroth hatte auf Anfrage von »kfz-betrieb«-ONLINE bereits gestern klargestellt, dass eine Wahlkandidatur grundsätzlich nur auf Vorschlag eines Geschäftsführers aus den Reihen der VDIK-Mitgliedsfirmen erfolgen kann. Ein solch offizieller Vorschlag liege bislang aber nicht vor. Zugleich bestätigte Almeroth, dass bei den turnusmäßigen Neuwahlen zum VDIK-Vorstand am 2. Juni sowohl Verbandspräsident Volker Lange als auch Subaru-Deutschland-Geschäftsführer Jens Becker als VDIK-Vizepräsident wieder zur Verfügung stehen.
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