Kärcher Mal richtig Druck ausüben

Von Steffen Dominsky 3 min Lesedauer

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Mittlerweile mehr als 3.000 Positionen umfasst das Portfolio des bekannten Reinigungsspezialisten – selbst Rasenmäher. Groß geworden ist das Unternehmen mit seinen Hochdruckreinigern. Und damit es so bleibt, gibt es die jetzt in verbesserten Versionen.

Mit sechs Varianten stellt Kärcher sein Portfolio im Bereich Heißwasser-Hochdruck der Mittel- und Superklasse neu auf.(Bild:  Kärcher)
Mit sechs Varianten stellt Kärcher sein Portfolio im Bereich Heißwasser-Hochdruck der Mittel- und Superklasse neu auf.
(Bild: Kärcher)

Gerne sprechen Firmen mit Blick auf das bislang Geleistete von „Erfolgsbilanzen“, von „Meilensteinen“ und von „Benchmark“. Doch nicht immer trifft das auch tatsächlich zu. Ein Unternehmen, bei dem das aber der Fall ist, kennt wohl jeder in der Kfz-Branche – und weit darüber hinaus. Kärcher ist nicht nur Inbegriff, sondern Synonym für professionelles Reinigen. Oder kennen Sie einen anderen Anbieter in dem Segment, dessen Name mittlerweile als Verb sogar Eingang in den Duden gefunden hat („kärchern“)? Ich nicht!

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Mehr als 15.000 Mitarbeiter weltweit zählt das Familienunternehmen aus dem schwäbischen Winnenden inzwischen. Erwirtschaftet haben die im vergangenen Jahr mehr als drei Milliarden Euro Umsatz – und haben damit sogar das Rekordjahr 2021 getoppt. Geht es allen voran nach Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG, gelingt ihnen das auch in diesem Jahr. In den ersten sechs Monaten waren es bereits 1,75 Milliarden Euro.

Heiße Sachen

Damit der kärchersche Erfolgsplan aufgeht, bedarf es natürlich einiger Voraussetzungen. Dazu gehören unter anderem gute beziehungsweise immer weiter entwickelte Produkte. Produkte wie die Heißwasser-Hochdruckreiniger (HDS), die das Unternehmen einst groß machten. Hier stellt Kärcher mit sechs Varianten sein Portfolio in der sogenannten Mittel- und Superklasse neu auf. Zum einen haben die Entwickler deren Handhabung verbessert. So verfügen die neuen HDSler je nach Ausführung (HDS 9/20-4 M(XA), HDS 10/21-4 M(XA) und HDS 13/20-4 S(XA)) entweder über ein zusätzliches Staufach oder über eine automatische Schlauchtrommel. Der 20 Meter lange, teflonbeschichtete Hochdruckschlauch ist nicht nur robust, er lässt sich selbst in einem Winkel von bis zu 45 Grad zum Gerät problemlos aufrollen – ohne sich zu verdrehen, versteht sich.

Ebenfalls neu ist die „Rotordüse Vibrasoft“, eine Düse, die einen Hochdruck-Punktstrahl rotieren lässt und somit mehr Flächenleistung erzeugt. Sie soll das Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen leichter machen. Die neue „Dreckfräse“ verursacht bis zu 30 Prozent weniger Vibrationen als das Vorgängermodell. Ach so: Die verbesserten Heißwasser-Hochdruckreiniger sind nun modular aufgebaut, vergleichbar mit einem Baukasten, sodass die meisten Varianten schneller und automatisierter produziert werden können. Das soll laut Kärcher auch für eine leichtere Reparierbarkeit der Geräte sorgen.

Kalte Sachen

Wer es weniger heiß liebt bzw. kein Heißwasser zum Reinigen benötigt, auch für den haben die gelb-grauen Schwaben Neues im Portfolio. Insgesamt zwölf neue Produkte umfasst das Sortiment an Kaltwasser-Hochdruckreinigern der Superklasse. Mit dem HD 9/20-4 S, HD 10/21-4 S, HD 10/25-4 S und dem HD 13/18-4 S gibt es vier verschiedene Produktklassen, die in jeweils drei unterschiedlichen Ausstattungsvarianten erhältlich sind. Je nach Variante bieten die neuen Modelle eine Durchflussmenge von 900 bis 1.300 Litern pro Stunde sowie einen Arbeitsdruck von 250 bar. Robuste Pumpen mit keramikbeschichteten Kolben und Zylinderköpfen aus Messing sowie luft-/wassergekühlte Elektromotoren sollen auch bei starker Beanspruchung eine lange Lebensdauer garantieren.

Mithilfe der „EasyForce“-Hochdruckpistole, welche die Rückstoßkraft des Hochdruckstrahls nutzt und damit die Haltekraft für Anwender auf null reduziert, kann man lange und ermüdungsfrei arbeiten, verspricht Kärcher. Durch die Ausstattung mit Servo-Control kann der Anwender zudem die Wassermenge einfach an der Pistole einstellen. Rotordüsen mit Vibrasoft-Funktion sorgen zudem dafür, dass Vibrationen reduziert und die Hände richtig durchblutet werden – das erleichtert Anwendern vor allem lange Arbeitseinsätze. Die sogenannten SXA-Varianten verfügen außerdem über eine automatische Schlauchtrommel.

Saubere Sache

Neu im Segment Scheuersaugmaschinen ist die B 50 W, die trotz kompakter Bauform einen 50-Liter-Tank hat und damit circa 25 Prozent mehr als vergleichbare Maschinen. Zudem bietet der neue Saubermacher ein smartes Bedienkonzept. Heißt: Einstellungen kann der Anwender per Smartphone (via App) vornehmen. Zudem verfügt die Maschine über einen langlebigen Lithium-Ionen-Akku sowie eine geschwindigkeitsabhängige Dosierung von Wasser und Reinigungsmittel. Das spart laut Kärcher bis zu 50 Prozent Ressourcen ein.

Gleich 100 Prozent Ressource, in dem Fall menschliche, sprich den Bediener/die Bedienerin, spart sich ein Unternehmen ein, das den Kira B 50 von Kärcher ordert. Denn bei diesem handelt es sich um einen Reinigungsroboter. Bei einer Arbeitsbreite von 55 Zentimetern, einer maximalen Arbeitsgeschwindigkeit von 3,6 km/h und dank eines 160-Ah-Lithium-Ionen-Akkus schafft die Maschine eine Flächenleistung von bis zu 2.000 m2/h – vollkommen autonom versteht sich. Eine 360-Grad-Umgebungserfassung mittels Laser-Scanner, 3D- und Ultraschallsensoren macht den Robo-Kärcher laut seinen Erfindern sicher für seine Umgebung. Gedacht ist das gute Stück beispielsweise für Hochregal- und andere große Lager bzw. Produktionsstätten.

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