Bundesfachgruppe Freie Werkstätten Kalibrierungschaos verhindern

Von Jakob Schreiner 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Noch fehlt ein einheitlicher Standard für die Kalibrierung und den Umgang mit Fahrerassistenzsystemen. Doch die Fahrzeuge sind bereits heute in den Betrieben und stellen sie vor etliche Herausforderungen. Der ZDK und die Fachgruppe fordern deswegen klare Vorschriften.

Die Tagung fand unter anderem in der Zukunftswerkstatt in Esslingen statt, in der vier Anbieter ihre unterschiedlichen Ansätze zur FAS-Kalibrierung den Vertretern aus den jeweiligen Landesverbänden vorführen konnten.(Bild:  Schreiner - VCG)
Die Tagung fand unter anderem in der Zukunftswerkstatt in Esslingen statt, in der vier Anbieter ihre unterschiedlichen Ansätze zur FAS-Kalibrierung den Vertretern aus den jeweiligen Landesverbänden vorführen konnten.
(Bild: Schreiner - VCG)

Seit 2022 sind diverse Fahrerassistenzsysteme in allen neuen Fahrzeugen Pflicht. Ab diesem Jahr müssen alle Neuwagen mit entsprechenden Systemen ausgestattet sein. Der Umgang mit den Systemen wird dann auch immer stärker zum Arbeitsalltag der Kfz-Betriebe gehören – auch der markenunabhängigen. Dabei gibt es aber schon jetzt viele Probleme und ungeklärte Fragestellungen, wie auf der Tagung der Bundesfachgruppe für freie Werkstätten klar wurde.

Eine ZDK-Umfrage von 2023 über die Plattform Fabucar hat ergeben, dass viele Fahrerassistenzsysteme (FAS) nicht korrekt eingestellt und fehlerhaft sind. „Mit den Systemen gibt es massive Probleme“, fasst Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün die Ergebnisse dieser Umfrage und weiterer Studien zusammen. Er führt aus, dass bislang eine einheitliche Richtlinie fehle, wie und wann kalibriert werden müsse.