Restomod Kamm – ein Porsche, leichter als eine E-Auto-Batterie

Von sp-x 1 min Lesedauer

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Als Alternative zum gegenüber dem 356 deutlich teureren 911 bot Porsche ab 1965 parallel die vergleichsweise günstige Vierzylinder-Version 912 an. Dieser „Billig-Elfer“ lässt sich nun richtig teuer und richtig leicht machen.

Ein ganzes Auto leichter als die Traktionsbatterie eines Elektrofahrzeugs: Das ermöglicht der neue Voll-Carbon-Umbau eines Porsche 912 der Firma Kamm Manufaktur.(Bild:  Kamm)
Ein ganzes Auto leichter als die Traktionsbatterie eines Elektrofahrzeugs: Das ermöglicht der neue Voll-Carbon-Umbau eines Porsche 912 der Firma Kamm Manufaktur.
(Bild: Kamm)

Für den von 1965 bis 1969 parallel zur ersten 911-Generation produzierten Porsche 912 bietet der ungarische Restomod-Experte Kamm Manufaktur nun eine Voll-Carbon-Karosserie, mit der das Trockengewicht um über 300 auf unglaublich niedrige 700 Kilogramm sinkt. Bereits 2022 hat Kamm einen Carbon-Umbau entwickelt, der allerdings noch Stahlelemente der ursprünglichen Karosserie nutzt. Mit dieser ersten Variante reduzierte sich das Gewicht des Stuttgarter Sparelfers bereits auf extrem niedrige 750 Kilogramm. Die neue Voll-Carbon-Variante spart nun nochmals weitere 50 Kilogramm ein. Daran haben auch Scheiben aus Lexan-Polycarbonat ihren Anteil.

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Beim Finish der neuen Außenhaut können Kunden zwischen der Variante Sicht-Carbon oder einem Farblack wählen. Darüber hinaus bietet Kamm an, die über 50 Jahre alten Porsche 912 mit neuen Sitzen, Innenverkleidungen und Rädern aufzuwerten. Selbst eine Klimaanlage und Infotainmenttechnik werden angeboten – der Fahrer erhält also keineswegs ein reinrassiges, sprich karges Rennfahrzeug. Auch eine Leistungskur sowie technische Verbesserungen für den Vierzylindermotor gehören zum potenziellen Maßnahmenkatalog. So bringt es der luftgekühlte 2,0-Liter-Vierzylinder-Motor dank diverser Tuningmaßnahmen auf beachtliche 190 PS bei 7.200 U/min – auch dank einer elektronischen Kraftstoffeinspritzung.

Einen umgebauten 912 mit Voll-Carbon-Karosserie bekommt man bei Kamm in der Standardspezifikation für 400.000 Euro. Besitzt der Kunde ein Spenderfahrzeug, kostet der reine Karosserieumbau 360.000 Euro. Mit der Semi-Carbon-Karosserie sind es 320.000 beziehungsweise 360.000 Euro.

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