Karosserie & Lack: Smarter Auftritt

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Zudem schaltet das Unternehmen nahezu wöchentlich Anzeigen in der regionalen Presse mit bestimmten Angeboten aus dem Geschäftsbereich Smart Repair, oder wie es bei Spies Hecker heißt: Speed Repair. Dieser massive Auftritt führt dazu, dass die Kunden die Zusatzleistungen kennenlernen. Das Angebot zieht sich heute wie ein roter Faden durch den gesamten Unternehmensauftritt. Selbst im Internet kann der Kunde sich zu den Smart-Repair-Arbeiten erkundigen. „Die Nachfragen nach unserem Dienstleistungsangebot steigen kontinuierlich“, sagt Busch.

Seine Wunschvorstellung sei, dass sich der Annahmemeister das Fahrzeug im Rahmen der Dialogannahme anschaue und dem Kunden die entsprechenden Zusatzdienstleistungen aktiv anbiete. „Das ist im Moment zeitlich noch nicht zu 100 Prozent umzusetzen, das heißt, es wird noch nicht bei jedem Kunden gemacht“, bedauert Busch. Neben Smart Repair zählt der Unternehmer auch Leistungen wie Nanoversiegelungen, Ölwechsel oder die komplette Aufbereitung zum Zusatzportfolio seines Betriebs.

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Riesiger Markt

Bezogen auf die einzelnen Smart-Reparatur-Verfahren ist derzeit die Spot-Lackierung der Verkaufsschlager im Hause Brillant. Dagegen würde die Polster- oder Armaturenbrettreparatur eher selten nachgefragt. Dennoch arbeite sein Unternehmen rentabel. „Wir berechnen unsere Leistungen nach Aufwand und damit absolut kostendeckend“, führt der Unternehmer aus.

Der Markt für Smart-Repair-Verfahren ist riesig. Brancheninsider schätzen, dass rund vier Fünftel aller zugelassenen Autos auf Deutschlands Straßen kleine Macken, Dellen oder Kratzer aufweisen. Das wären immerhin rund 36 Millionen Fahrzeuge. Dazu kommt, dass Smart Repair im Trend liegt. „Diesem Trend sollte sich kein Betrieb verschließen, weil das letztlich nur dazu führt, dass man Kunden verliert“, resümiert Busch.

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