Karosseriebau: Kompakter mit Kanten

Autor / Redakteur: Jürgen Klasing / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Der Q2 eröffnet ein neues Kapitel in der Designgeschichte von Audi. Doch in Sachen Karosseriebau bleibt er konventionell: Anders als die größeren Audi-Modelle ist das Mini-SUV komplett aus Stahl gefertigt. Klappt es trotzdem mit dem Leichtbau?

Die markante Kantengeometrie unterhalb der Fensterbrüstung kann bei einer Instandsetzung zur Herausforderung werden.
Die markante Kantengeometrie unterhalb der Fensterbrüstung kann bei einer Instandsetzung zur Herausforderung werden.
(Bild: Jürgen Klasing)

SUVs liegen im Trend – und so will Audi die Erfolge der Modellreihen Q3, Q5 und Q7 in der unteren Fahrzeugklasse A0 fortsetzen. Anders als bei den Modellen der oberen Mittelklasse und Oberklasse standen beim neuen Q2 aber nicht der ultimative Materialmix und die neuesten Fügetechniken im Vordergrund, sondern die Audi-Ingenieure wollten ein kostengünstiges und funktionelles SUV mit schickem Design schaffen.

Der Audi Q2 misst in der Höhe 1,51 Meter und in der Breite 1,79 Meter. Die Karosserieüberhänge fallen bei einer Fahrzeuglänge von 4,19 Metern und einem Radstand von 2,60 Metern kurz aus. In der Seitenansicht fällt die coupéartige Dachlinie auf. Sie spannt sich niedrig über den Fahrzeugkörper und unterstreicht die charakteristische Audi-Formensprache. Typisch dafür ist auch die Relation von Blech- zu Glasflächen, die etwa im Verhältnis zwei Drittel zu einem Drittel aufgeteilt sind. Das Heck des Audi Q2 ist plastisch gestaltet mit einem langen Dachkantenspoiler, einem stark gewölbten Stoßfänger und einem Diffusor mit Unterfahrschutz-Optik.