Abgasskandal
KBA: Ford muss mehr als 750.000 Diesel zurückrufen
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Seit über zwei Jahren führen die Selbstzünder der Kölner Marke die Durchfaller-Hitlisten bei der Partikelzählung an. Nach langem Prüfen ordnet das Kraftfahrt-Bundesamt jetzt einen offiziellen Rückruf an – mit weitreichenden Konsequenzen.
„Gut Ding will Weile haben“, weiß der Volksmund. Dabei handelt es sich im Fall Ford angesichts der Probleme, die zahlreiche Dieselmodelle der Marke seit zweieinhalb Jahren bei der modifizierten Abgasuntersuchung (Partikelzählung) haben, wahrlich nicht um ein „Gutding“.
Rückblende: Es passierte zuerst in Belgien. Zum 1. Juli 2022 führten unsere Nachbarn als erstes Land in Europa die neue Form der Diesel-Abgasuntersuchung ein. Statt mittels bekanntem Opazimeter werden Selbstzünder ab Euro 5 (in Belgien) mittels Teilchenzählung geprüft. Und schnell zeigte sich, dass hauptsächlich Ford-Modelle ein Problem mit dem neuen Verfahren haben. Sie fielen besonders oft durch die staatliche Prüfung. Entsprechend groß war die Aufregung bei den Fahrzeugbesitzern; schließlich handelte es sich bei zahlreichen Pkw und Transportern um junge Modelle mit zum Teil sehr wenigen Kilometern auf dem Buckel, fast ausnahmslos werkstattgepflegt. Entsprechend standen allen voran Ford-Werkstätten dumm da, denn einen Fehler für das Abgas zeigte keines der verpflichtend verbauten OBD-Systeme an.
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