Werkstattausrüstung Keine Gelenkspieltester, aber jede Menge Partikelzähler

Von Steffen Dominsky

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Kommen sie oder kommen sie nicht – die Gelenkspieltester im Rahmen der HU? Diese und zahlreiche andere Fragen beantwortete der Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen, kurz ASA, bei seinem jährlichen Rück- und Ausblick.

AU-Betriebe sollten mit der Bestellung eines Partikelzählers nicht zu lange warten. Die Einführung der Messung könnte schneller kommen als manche denken.(Bild:  Capelec)
AU-Betriebe sollten mit der Bestellung eines Partikelzählers nicht zu lange warten. Die Einführung der Messung könnte schneller kommen als manche denken.
(Bild: Capelec)

Die wiederholt geplatzte Einführung des neuen Messverfahrens im Rahmen der Abgasuntersuchung (AU) war eines der bestimmenden Themen des alljährlichen Rück- und Ausblicks des Bundesverbands der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen, kurz ASA. Wie berichtet wird die Partikelmessung vorerst ausgesetzt – der Einführungstermin 1.1.2023 ist hinfällig. Ein neuer Einführungstermin wird davon abhängig gemacht, wann ausreichend Geräte auf dem Markt verfügbar sind, was spätestens zum 1.7.2023 der Fall sein soll.

Werkstätten mahnte Harald Hahn, Leiter des Fachbereichs Diagnose- und Abgasmessgeräte beim ASA, die Anschaffung eines Partikelzählers deshalb aber nicht auf die lange Bank zu schieben: „Wer als AU-Betrieb jetzt auf Zeit spielt, kann am Ende von den Ereignissen überrollt werden. Denn die neue AU-Richtlinie sieht eindeutig auch einen früheren Start der Partikelmessung vor, wenn die flächendeckende Geräteversorgung gewährleistet ist. Die Ankündigung für den Start des PN-Verfahrens kann das BMDV kurzfristig, innerhalb weniger Wochen durch eine entsprechende Verkehrsblattverlautbarung bekannt geben“, betonte Hahn.