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»kfz-betrieb« Auto-Check: Citroën C3 Aircross – keine Luftnummer

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Der C3 Aircoss ist nicht nur ein echter Blickfang, er fährt sich auch ausgesprochen gut. In unserem Fall mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und einem 88-kW/120-PS-Motor ausgestattet, war das Auto inner- wie außerstädtisch sehr souverän unterwegs. Der Durchschnittsverbrauch von knapp über sechs Litern Dieselkraftstoff lag jedoch zwei Liter über dem vom Hersteller angegeben Verbrauch.

Wer sich gerne abseits geteerter Straßen mit dem C3 Aircross bewegen mag, sollte die Traktionskontrolle sowie das Bergabfahrassistenzsystem dazubuchen. In der Ausstattungslinie Shine kostet das Paket inklusive 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und Ganzjahresreifen noch mal 890 Euro extra.

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Insgesamt bietet der Hersteller für das Auto 85 Außenvarianten an, darunter drei Dachfarben und drei Style-Pakete sowie fünf Innenraumambiente-Pakete. Apropos Innenraum: Hier hat Citroën sehr viel Wert auf die Kopf- und Beinfreiheit sowie eine möglichst große Variabilität gelegt. Unter anderem lässt sich die Rückbank um 150 Millimeter verschieben und der Beifahrersitz zusammenklappen. So lassen sich Gegenstände bis zu einer Länge von 2,40 Metern transportieren und das Kofferraumvolumen von 410 bis 520 Liter variieren.

Auffälligstes Merkmal des C3 Aircross ist aber sein Design. Die Farbe „Power Orange“ kombiniert mit den weiß lackierten Außenspiegeln sowie der weißen Dachreling und dem weißen Jalousieeffekt auf den beiden hintersten Seitenfenstern machen das Auto zum Hingucker.

Pfiffiges Auto mit guten Argumenten

Fazit: Wer den C3 Aircross zuerst gesehen und anschließend gefahren hat, kann sehr gut verstehen, dass das pfiffige Fahrzeug für Hersteller und Citroën-Händler derzeit in der Erfolgsspur fährt. Neben dem sehr ansprechenden Auftritt inklusive guter Serienausstattung und attraktiver Sonderausstattungsliste sind die fünf Sterne im NCAP-Testverfahren ein weiteres wichtiges Verkaufsargument. Man darf gespannt sein, wie 2018 für den C3 Aircross und damit für die Citroën-Händler in Deutschland verläuft. Wenn sich das Verkaufsjahr so fortschreibt, wie es gestartet ist, kann es nur gut ausgehen. Schließlich ist der C3 Aircross alles andere als eine Luftnummer.

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Über den Autor

 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«