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Dieselmotor, Allradantrieb, Doppelkupplungsgetriebe, Premiumausstattung – in dieser Kombination versetzt einen der Kona in Staunen. In Sachen Assistenzsysteme ist ebenso alles Erdenkliche an Bord wie bezüglich Sicherheit und Komfort. Unter anderem gehören Querverkehrswarner hinten und Totwinkelwarner beidseitig dazu, ferner sind LED-Scheinwerfer mit automatisch regulierter Leuchtweite sowie Einparkhilfe und Rückfahrkamera an Bord. Eine schlüssellose Bedienung inklusive Start-/Stopp-Knopf gehört ebenfalls dazu.
Von außen schön anzusehen sind die Leichtmetallfelgen mit 235/45 R 18-Zoll-Bereifung. Generell ist das Auto optisch gut gelungen. Auffällig angeordnet sind die vorderen Leuchteinheiten. Unter anderem sind die LED-Tagfahrlichter oberhalb der Frontscheinwerfer platziert. Ein Hingucker ist auch die Kunststoffverkleidung, die sich nahezu um die gesamte Karosserie herumzieht. Diese nimmt vorn die Scheinwerfer und im Heck die Rückleuchten auf. Weitere optische Merkmale sind die seitlich verchromten Zierleisten sowie die silberne Unterfahrschutzblende am Heck.
Im Innenraum fallen vor allem die Lederausstattung sowie das Head-up-Display auf. Letzteres feierte bei Hyundai mit dem Kona seine Premiere in einem Volumenmodell.
Apropos Innenraum: Dieser ist sehr ansprechend gestaltet – in unserem Fall mit roten Nähten an Lenkrad und Sitzbezügen. Ebenfalls rot eingefasst waren in unserem Testwagen sämtliche Luftdüsen. Die roten Sicherheitsgurte passten perfekt dazu. Da schnallen sich selbst Gurtmuffel gerne an. Weitere angenehme Funktionen sind die Sitz- und Lenkradheizung sowie die Sitzlüftung.
Nur ein kleiner Störfaktor fällt auf
In unserem Testwagen war zudem das optionale Navigationssystem (850 Euro) inklusive Soundsystem mit acht Lautsprechern an Bord. Die Anlage umfasst zwei 20-Millimeter-Hochtöner, vier 160-Millimeter-Lautsprecher, einen 100-Millimeter-Center-Lautsprecher und einen 200-Millimeter-Subwoofer. Laut Hyundai liefert der Acht-Kanalverstärker pro Kanal 45 Watt. Damit lässt sich beim Beschleunigen dann auch gut das Motorgeräusch des Diesels reduzieren. Das war nämlich der einzige Störfaktor des Autos.
Wie sich der Kona-Diesel bei unseren Testfahrten in Sachen Kraftstoffverbrauch geschlagen hat, zeigt die Bildergalerie. So viel sei schon einmal verraten: Der Hersteller gibt einen kombinierten Verbrauch von 4,9 Litern an. Das haben wir nicht geschafft.
Fazit: Auch wenn wir wissen, was der Diesel wirklich verbraucht, bleibt es ein Rätsel weshalb der Dieselmotor eine solche Nebenrolle im Antriebsmix des Kona spielt. Ein Grund könnt sein, dass die Kunden den Selbstzünder in diesem Fahrzeug einfach nicht benötigen. Schon gar nicht, wenn es so viele alternative Antriebsarten für das Modell gibt. Ein Gutes hat es allemal: Sollte der Diesel irgendwann aus dem Programm genommen werden, würde die Entscheidung den weiteren Erfolg der Kona-Baureihe nicht schmälern.
Technische Daten
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