»kfz-betrieb« Auto-Check: Jaguar F-Pace 3.0d AWD

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Überzeugendes Antriebskonzept

Nachdem alle Passagiere komfortabel platziert sind und das Gepäck verstaut ist, zeigt der Jaguar F-Pace, dass man mit ihm auf dem Weg ins italienische Skigebiet in der ersten Klasse unterwegs ist. Wenn alle nach über zehn Stunden Autofahrt und über 800 Kilometern noch gut gelaunt aussteigen, ist das der beste Beleg dafür. Dank des langen Radstands von 2.874 Millimetern ist das Ein- und Aussteigen in bzw. aus dem Fond ohne Verrenkungen möglich. In die Mittelkonsole sowie auf der Rückseite der Mittelkonsole sind Zwölf-Volt-Anschlüsse und USB-Ports integriert. Smartphone und Tablet können somit auf der Reise ohne Unterbrechung genutzt werden.

Der Fahrer wiederum benötigt kein externes digitales Spielzeug, er konzentriert sich lieber auf den V6-Dieselmotor, den Allradantrieb sowie auf die Achtstufen-Automatik. Laut Herstellerangaben beschleunigt das 221 kW/300 PS starke Triebwerk das Auto in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, 700 Newtonmeter Drehmoment werden bereits ab einer Drehzahl von 1.500 Umdrehungen mobilisiert. Der laut WLTP-Zyklus angegebene Verbrauch beträgt 6,4 Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometern. Unsere knapp 2.000 Testkilometer im Alltagsbetrieb quittierte der Bordcomputer mit durchschnittlichen 8,3 Litern. Und das ist für ein Fahrzeug mit einem Leergewicht von 1.954 Kilogramm und den bereits genannten Leistungsdaten sehr gut. Logischerweise haben wir durch die Schweiz, Frankreich und Italien keine Höchstgeschwindigkeitsfahrten getätigt und waren somit sehr ökonomisch unterwegs.

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Im Zielgebiet spielte der Allradantrieb auf teilweise vereisten und schneebedeckten Straßen seine Stärken aus. Mit „Intelligent Driveline Dynamics (IDD)“ gibt Jaguar dem F-Pace AWD das aus dem F-Type AWD bekannte Regelkonzept mit auf den Weg. Dabei handelt es sich um ein schnell auf unterschiedliche Fahrbahn- und Witterungsbedingungen reagierendes Allradsystem. Unter normalen Bedingungen – sprich auf trockenem und festem Untergrund – geht nahezu das gesamte Drehmoment des Motors auf die Hinterräder.

Die Situation ändert sich, wenn an einem der Hinterräder Schlupf gemessen wird. Dann sorgt IDD dafür, dass Drehmoment bedarfsgerecht auch auf die Vorderachse geleitet wird. Selbst für den Fall, dass beide Hinterräder auf blankem Eis durchdrehen, stünde noch genug Drehmoment bereit, um den F-Pace nur mithilfe des Antriebs der vorderen Räder aus der misslichen Situation zu befreien. Denn in einem solchen Fall schickt IDD bis zu 100 Prozent der Antriebskraft auf die Vorderachse. Wie bei den Schaltvorgängen des Automatikgetriebes verläuft dieser Vorgang völlig unaufgeregt. Was uns sonst noch während unserer Testfahrten am Jaguar F-Pace 3.0d AWD aufgefallen ist, zeigt die Bildergalerie.

F-Pace überzeugt mit Design und Qualität

Fazit: Es ist nicht zu übersehen, dass die Entwicklungsschwerpunkte beim Jaguar F-Pace auf Design und Innenraum lagen. Mit dem V6-Diesel inklusive Allradantrieb und ZF-Automatikgetriebe wird aus dem Fahrzeug zudem noch ein technischer Leckerbissen. Antriebsstrang und Fahrwerk überzeugen im Skigebiet ebenso wie im Alltag.

Uns hat der sparsame F-Pace 3.0d AWD während seines Auslandeinsatzes sehr viel Freude bereitet, unter anderem beim Tanken. Denn mit einer Tankfüllung kommt man beinahe 700 Kilometer weit. Und da der Liter Dieselkraftstoff in Italien aktuell 1,49 Euro, in Frankreich 1,41 Euro und in der Schweiz sogar 1,55 Euro kostet, ist das allemal ein starkes Argument für den F-Pace 3.0d AWD.

Technische Daten

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