»kfz-betrieb« Auto-Check: Land Rover Discovery Sport

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Wie eingangs bereits erwähnt, überrascht das Auto nicht nur mit seinem Karosseriedesign. Der Discovery Sport punktet ebenso mit seinem Innenraum. Auffällig sind die vielen Ablagemöglichkeiten und USP-Ladebuchsen sowie die Fünf- und Zwölf-Volt-Anschlüsse im Fahrgast- und Laderaum. Apropos Laderaum: Dieser fasst knapp 1.700 Liter. Der tiefe Kofferraumboden und die vergleichsweise niedrige Ladekante erleichtern die Beladung. Hilfreich sind zudem die in der Neigung verstellbaren sowie nach vorn und hinten verschiebbaren Sitze der zweiten Reihe. Komfortabel ist die elektrische Heckklappe, die sich dank Gestensteuerung auch berührungslos öffnen lässt.

Ins Auge fällt auch das neu konzipierte Infotainmentsystem mit seinem Acht-Zoll-Touchscreen-Monitor. Das System zählt inklusive SD-Karten-Navigation zur Serienausstattung aller SE-, HSE- und HSE-Luxury-Versionen. Das Navigieren durch die Menüs ist einfach gestaltet und lässt kaum Fragen offen.

Land Rover Discovery Sport: Sparsamer Hingucker
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Der Discovery Sport wäre kein Land Rover, würde er nicht auch abseits geteerter Straßen Spaß machen. Unter anderem dafür hat das Allradauto „Terrain Response“ an Bord. Das System verfügt über bis zu fünf Fahrprogramme: „Normal“, „Gras/Schotter/Schnee“, „Schlamm“ und „Sand“ sowie einen „Dynamic“-Modus (optional). Gegen Aufpreis ist zudem „All-Terrain Progress Control“ (ATPC) erhältlich. Ähnlich wie bei einer konventionellen Geschwindigkeitsregelung lässt ATPC die Einstellung eines bestimmten Tempos zu und hält dieses dann selbsttätig ein. Zur Verfügung steht hier der Geschwindigkeitsbereich zwischen 1,8 und 30 km/h und die Möglichkeit, zwischen Vor- und Rückwärtsfahrt zu wählen. Damit kann sich der Fahrer ganz auf das anspruchsvolle Gelände konzentrieren.

Verkaufspreise nach oben offen

Werfen wir zum Schluss noch einen Blick auf die aktuelle Preisliste des Discovery Sport (alle Preisangaben inklusive Mehrwertsteuer): Der Einstiegspreis für die Baureihe liegt bei 32.850 Euro. Für die im Test befindliche SE-Variante mit 110 kW/150 PS werden 39.750 Euro aufgerufen. Mit 55.500 Euro bildet die Variante 2.0 Si4 (Benziner) in der Ausstattung HSE Luxury das obere Ende der Angebotsliste.

Jedoch gibt es bei allen zwölf angebotenen Motor-/Ausstattungsvarianten beim Verkaufspreis ausreichend Potenzial nach oben. Denn die Ausstattungs- und Zubehörliste ist sehr umfangreich. In der Preisliste befinden sich auch verschiedene Neuwagenanschlussgarantien. Je nach Modell und Laufzeit liegen die Kosten hier zwischen 500 und 1.700 Euro.

Gleiches gilt übrigens für den Range Rover Evoque. Wenn es den Land-Rover-Händlern jetzt noch gelingt, den Discovery Sport mit dem Durchschnittspreis des Evoque zu vermarkten, werden sie 2016 zu Recht viel Freude an dem neuesten SUV aus dem Hause Land Rover haben. Zur Erinnerung: Der Einstiegspreis beim Evoque liegt bei 34.500 Euro, der tatsächliche durchschnittliche Verkaufspreis beträgt 55.000 Euro.

Fazit: Der Land Rover Discovery Sport hat 2016 nicht nur das Zeug dazu, in seinem ersten vollen Verkaufsjahr richtig zu punkten. Das Auto hat zudem das Potenzial, neben dem Range Rover Evoque ein weiterer Bestseller für die Marke zu werden.

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