Batterieprobleme Werkstätten verschenken Strom – und Umsatz

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Eine aktuelle Befragung des Ladegerätehersteller CTEK zeigt: 95 Prozent der Betriebe sind mit Akkuproblemen konfrontiert. Doch nicht alle kümmern sich ausreichend um den Energiespender. Und: Viele verlangen von Kunden nichts für das Laden der Starterbatterie.

Immer öfter müssen bzw. sollten Kfz-Betriebe heutzutage Fahrzeuge während eines Werkstattaufenthalts laden. Diese Leistung müssen sie nicht verschenken.(Bild:  Peter Alvey Photographer)
Immer öfter müssen bzw. sollten Kfz-Betriebe heutzutage Fahrzeuge während eines Werkstattaufenthalts laden. Diese Leistung müssen sie nicht verschenken.
(Bild: Peter Alvey Photographer)

Immer öfter haben moderne Fahrzeuge mit Batterieproblemen zu kämpfen. Absurderweise bleiben selbst Elektrofahrzeuge mit leerer „Starterbatterie“ liegen. Diese Tatsache stellt Werkstätten vor Herausforderungen. So erfordern beispielsweise zahlreiche Diagnose- und Wartungsarbeiten nicht nur eine ausreichend geladene Batterie, sondern benötigen während des Prozesses oft auch eine konstante Stromversorgung von außen. Generell wächst die Bedeutung der Batteriepflege und -Kontrolle.

Vor diesem Hintergrund gab der Ladegerätehersteller CTEK eine repräsentative Umfrage in Auftrag. Er wollte wissen, wie Kfz-Betriebe mit dem Thema „Batterie(-probleme)“ umgehen. An der Befragung nahmen mehr als 700 Werkstattbetreiber, Meister und Gesellen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil.

Schwache Batterien werden nicht immer geladen

Verglichen mit derselben Umfrage vor drei Jahren kommt aktuell bei 77 Prozent der Befragten eine größere Zahl an Fahrzeugen in die Betriebe, die ein Problem mit der Batterie haben. Nur die restlichen 23 Prozent spüren diesen Trend nicht . Auf die Frage „Wie viele von zehn Fahrzeugen haben ein Batterieproblem?“ antworteten 71 Prozent der Teilnehmer mit „ein bis zwei“, 20 Prozent mit „drei bis fünf“. Bei 5 Prozent gibt es sogar bei jedem zweiten Fahrzeug Komplikationen mit dem Akku. In Summe werden also 95 Prozent der Betriebe mit der Problematik „Akkuprobleme“ konfrontiert. Umso erstaunlicher ist laut CTEK die Tatsache, dass lediglich 61 Prozent aller Befragten schwache Starterbatterien im Rahmen eines Werkstattbesuchs laden.

Umsatzpotenziale für jede zweite Werkstatt

Im Rahmen der regulären Wartung bieten zwei Drittel der Betriebe eine Batterieladung an, wobei diese aber nur gut ein Zehntel in Rechnung stellen. Mehr als die Hälfte erledigt diesen Service kostenlos. 37 Prozent aller Firmen, die an der Erhebung teilgenommen haben, bieten ein Laden der Batterie überhaupt nicht an. Somit lassen mit 48 Prozent rund die Hälfte aller Werkstätten die Chance auf zusätzlichen Umsatz liegen. „Den Fachwerkstätten obliegt eine besondere Verantwortung und Sorgfaltspflicht die Fahrzeugbatterien entsprechend zu prüfen und gegebenenfalls zu warten. Das Ergebnis unserer Studie zeigt, dass die Bedeutung der Batterie in den vergangenen Jahren enorm zugenommen hat und somit große Potenziale für Kfz-Betriebe im Servicebereich schlummern“, resümiert Christian Fritz, Sales Manager bei CTEK Deutschland. 

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