Umfrage Kfz-Betriebe sehen schlechte Chancen für Neugründer

Von Jakob Schreiner 2 min Lesedauer

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Eine exklusive BIX-Umfrage unter 200 Kfz-Betrieben zeigt: Die Rahmenbedingungen für Existenzgründer in der Kfz-Branche werden mehrheitlich als schlecht bewertet. Die größten Stolpersteine aus Sicht der Betriebe: Geld, Zugang und Personal.

(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die Zeiten für Existenzgründer in der Kfz-Branche sind nicht gerade rosig. Zumindest legt das eine BIX-Sonderbefragung nahe, die »kfz-betrieb« gemeinsam mit der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und den Marktforschern von BBE Automotive durchgeführt hat. Nur 15 Prozent der befragten Markenpartner und 21 Prozent der freien Werkstätten bewerten die Chancen für Neugründungen in der Branche heute als „gut“ oder „sehr gut“. Dem gegenüber stehen 55 Prozent der Vertragspartner und 45 Prozent der Freien, die die Situation für Existenzgründer als „schlecht“ oder „sehr schlecht“ einschätzen.

Die Stimmung ist also durchaus gedämpft, aber nicht hoffnungslos. Immerhin jeder fünfte Befragte sieht die Lage neutral („befriedigend"). Interessant: Die freien Werkstätten sind etwas optimistischer als ihre markengebundenen Kollegen. Auffällig ist zudem: Trotz der kritischen Einschätzung würden 29 Prozent der Autohäuser und 30 Prozent der Servicebetriebe heute definitiv wieder einen Kfz-Betrieb gründen oder übernehmen. Weitere 28 beziehungsweise 26 Prozent würden es zumindest „mit Bedenken" tun.