»kfz-betrieb«-Insider Kfz-Entscheider lehnen Vier-Tage-Woche ab

Von Dr. Martin Achter 5 min Lesedauer

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Wie werden Jobs im Kfz-Gewerbe attraktiver? Die Branche tut viel dafür, Modelle wie die Vier-Tage-Wochen lehnt der Großteil der Entscheider jedoch ab. Trotzdem fürchten sie gerade im Fahrzeugverkauf einen Verlust der Job-Attraktivität.

Vier-Tage-Woche? Angesichts voller Kalender und Auftragsbücher lehnen viele Entscheider in Vertrieb und Werkstatt das Arbeitszeitmodell ab, wie eine Befragung von »kfz-betrieb« zusammen mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Concertare zeigt.(Bild:  Mauritz)
Vier-Tage-Woche? Angesichts voller Kalender und Auftragsbücher lehnen viele Entscheider in Vertrieb und Werkstatt das Arbeitszeitmodell ab, wie eine Befragung von »kfz-betrieb« zusammen mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Concertare zeigt.
(Bild: Mauritz)

Arbeitgeber des Kfz-Gewerbes haben in den vergangenen Jahren viel verändert, um die Jobs in den Unternehmen der Branche attraktiver zu machen. Das geht aus den Ergebnissen der aktuellen Welle der Entscheider-Befragung »kfz-betrieb«-Insider hervor, die die Fachmedienmarke mehrmals jährlich gemeinsam mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Concertare umgesetzt hat.

Demnach haben in den vergangenen Jahren drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) für flexible Arbeitszeiten gesorgt. 71 Prozent führten eine höhere Entlohnung ein und 65 Prozent neue Veranstaltungen für Mitarbeiter. 59 Prozent reduzierten außerdem die Arbeitszeiten und sorgten für Möglichkeiten zum Abbau von Überstunden oder für deren Vergütung. Wichtige Mittel zur Mitarbeiterbindung sind den Ergebnissen zufolge für 84 Prozent der Betriebe heute Weiterbildungen und Schulungen, höhere Gehälter und Löhne sowie Prämien- und Sonderzahlungen (jeweils 74 Prozent). Außerdem legen 70 Prozent auf Teamkultur und ein gutes Arbeitsklima wert.