»kfz-betrieb«-Insider
Kfz-Entscheider lehnen Vier-Tage-Woche zum Großteil ab
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Viel hat die Branche in den vergangenen Jahren über Wege diskutiert, um die Arbeit in Vertrieb und Service attraktiver zu machen. Dabei genoss auch die Vier-Tage-Woche eine gewisse Aufmerksamkeit. Doch dieses Modell lehnt der Großteil der Entscheider im Kfz-Gewerbe ab – befürchtet aber gerade im Vertrieb einen Verlust der Job-Attraktivität.
Arbeitgeber des Kfz-Gewerbes haben in den vergangenen Jahren einer Umfrage zufolge viel verändert, um die Jobs in den Unternehmen der Branche attraktiver zu machen. Das geht aus den Ergebnissen der aktuellen Welle der Befragung »kfz-betrieb«-Insider hervor, die die Fachmedienmarke gemeinsam mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Concertare umgesetzt hat. An der Online-Studie im Juli und August beteiligten sich insgesamt 249 Führungspersönlichkeiten aus dem Kfz-Gewerbe.
Demnach haben in den vergangenen Jahren drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) für flexible Arbeitszeiten gesorgt. 71 Prozent führten eine höhere Entlohnung ein und 65 Prozent neue Veranstaltungen für Mitarbeiter. 59 Prozent reduzierten außerdem die Arbeitszeiten und sorgten für Möglichkeiten zum Abbau von Überstunden oder für deren Vergütung. Wichtige Mittel zur Mitarbeiterbindung sind den Ergebnissen zufolge für 84 Prozent der Betriebe heute Weiterbildungen und Schulungen, höhere Gehälter und Löhne sowie Prämien- und Sonderzahlungen (jeweils 74 Prozent). Außerdem legen 70 Prozent auf Teamkultur und ein gutes Arbeitsklima wert.
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