Kfz-Gewerbe in Thüringen hat neue Führung
Der Kfz-Landesverband Thüringen hat eine neue Spitze: Auf der Jahrestagung wählten die Mitglieder Holger Schade zum Präsidenten und Lutz Graf zu seinem Stellvertreter.

Der Kfz-Landesverband Thüringen hat einen neuen Präsidenten. Auf der Jahrestagung in Erfurt wählten die Mitglieder Holger Schade für drei Jahre einstimmig ins Amt. Er folgt Hans-Jürgen Vogel nach, der nach 22 Jahren im Amt nicht mehr kandidierte. Der Kfz-Landesverband Thüringen vertritt rund 1.000 Mitgliedsbetriebe mit 10.000 Mitarbeitern.
Schade ist geschäftsführender Gesellschafter des Autohauses Schade u. Sohn mit Standorten in Eisenach, Bad Hersfeld, Kirchheim sowie Mühlhausen. Bereits seit Jahren engagiert er sich in der Verbandsorganisation: Seit 2001 ist er Obermeister der Kfz-Innung Eisenach und ebenso lange im Vorstand des Landesverbandes vertreten. Als ehrenamtlicher Streiter für fabrikatsspezifische Belange ist er zudem im Vertreterausschuss des Verbandes der Mercedes-Benz Vertreter aktiv.
Für sein Engagement erhielt Schade 2006 die Auszeichnung „jung + engagiert“. Zudem ehrte die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« den Nutzfahrzeug-Betrieb von Schade in Bad Hersfeld mit dem Service Award 2010 (Platz eins) in der Kategorie Nutzfahrzeuge.
Gleichzeitig mit der Wahl des neuen Präsidenten wurde auch das Amt des Stellvertreters neu besetzt. Zum Vizepräsident wurde Lutz Graf gewählt. Graf, seit 2010 Obermeister der Kfz-Innung Erfurt-Ilmkreis, ist bereits über 20 Jahre ehrenamtlich im Bereich der Berufsbildung tätig und hat 2002 den Vorsitz des Gesellenprüfungsausschusses der Kfz-Innung Erfurt-Ilmkreis übernommen. Zugleich ist Graf seit letztem Jahr Vertreter Thüringens im Berufsbildungsausschuss des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes.

Der scheidende Präsident bleibt weiterhin aktiv in der Verbandsorganisation: Als Obermeister steht Vogel der Innung Ost-Thüringen vor, im Kfz-Landesverband und im Zentralverband engagiert er sich Vorstand.
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