Kfz-Gewerbe: Tarifabschluss in Hamburg
Nun hat auch der Kfz-Landesverband Hamburg für die tarifgebundenen Betriebe der Hansestadt einen Abschluss erzielt: In zwei Stufen steigen die Gehälter um jeweils 2,8 Prozent. Eine Einmalzahlung ist nicht geplant.

Der Kfz-Landesverband Hamburg hat mit der IG Metall in der dritten Verhandlungsrunde einen Tarifabschluss erzielt: Die Angestellten verdienen zum 1. September 2013 und zum 1. Dezember 2014 jeweils 2,8 Prozent mehr. Ein Einmalzahlung ist nicht vorgesehen. Stimmt der Gewerkschaftsvorstand dem Tarifvertrag zu, tritt er rückwirkend zum 1. Mai 2013 in Kraft.
„Mit dieser Ausbildung ist es uns gelungen, das bundesweit günstigste Verhandlungsergebnis mit der IG Metall bei einer Laufzeit von 24 Monaten zu erreichen“, so der Kfz-Landesverband Hamburg. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent zum 1. Mai 2013 und eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten gefordert.
Auch die Ausbildungsvergütungen legen zu: Seit September 2013 erhalten alle Azubis 20 Euro mehr. Zudem steigt die Vergütung Anfang August 2014 für Lehrlinge im ersten Ausbildungsjahr um weiter 15 Euro. Alle anderen Auszubildenden erhalten nochmals 20 Euro mehr.
In Hamburg sind die der Kfz-Innung angeschlossenen Betriebe nicht tarifgebunden und deshalb gesetzlich nicht verpflichtet, die Erhöhungen an ihre Angestellten weiterzugeben. Der nun erzielte Kompromiss bindet die direkt im Landesverband organsierten Arbeitgeber.
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