Kfz-Innung Göppingen feiert Jubiläum
Im Rahmen eines festlichen Abends hat die Kfz-Innung Göppingen ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert.

Die Kfz-Innung Göppingen hat ihr 75-jähriges Bestehen mit Gästen aus Politik und Wirtschaft gefeiert. Voller Stolz blickte Obermeister Klaus Heschke auf die vergangenen Jahre zurück. Insgesamt zählt die Innung 130 Mitglieder – und das bereits seit 20 Jahren. Das zeigt, dass die Mitglieder mit der Arbeit der zwei Vollzeitkräfte im Innendienst, der zwei Teilzeitkräfte im Außendienst und den zahlreichen Ehrenämtlern zufrieden sind.
Einen besonderen Schwerpunkt legt die Innung auf die Ausbildung. Entsprechend eng ist das Verhältnis zwischen Berufsschule und Innung. Aber auch zur Wirtschaft sind die Kontakte gut: In der Vergangenheit hat die Innung immer wieder hochwertige Fahrzeuge als Spende für den Ausbildungsunterricht angeworben. Für Klaus Heschke ist das duale Ausbildungssystem ein Segen.

Eine ständige Einrichtung sind die sogenannten „Paulsgespräche“, die ihren Namen von einer Göppinger Kneipe haben, in der sie in den ersten Jahren stattfanden. Dahinter steckt eine Gesprächsrunde von Auszubildenden, Lehrern und Ausbildern. „Hier werden Probleme besprochen und Lösungen gesucht“, erklärte Hans-Walter Schurr, stellvertretender Obermeister. Für die Auszubildenden ist dies ein Zeichen, dass sie ernst genommen werden. Zugleich entwickelt sich die Ausbildung weiter. Davon profitieren alle Beteiligten.
„In den vergangenen Jahren haben sich die Kfz-Innungen von einer Standesvertretung zum Dienstleister für die Betriebe gewandelt“, erläutert Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des Kfz-Landesverbandes Baden-Württemberg.
Zugleich betonte Beuß die Bedeutung des Meisters: Dieser sei durch nichts zu ersetzen. „Das Vertrauensverhältnis zwischen Meister und Kunde ist elementar.“ Die sinkenden Erträge auch im Service sollten Betriebe dazu bringen, alle Aufträge rund um das Auto abzudecken. Es lohne sich, um jeden Kunden zu kämpfen.
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