Kfz-Innung Osterode feiert 40-jähriges Bestehen

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Beim Jubiläum haben die Nachwuchskräfte das Ergebnis ihres Projekts „Pimp my car“ vorgestellt. Die Verwandlung vom Golf 2 in einen Sportwagen wurde in einem Film dokumentiert, der nun bei der Suche nach Nachwuchskräften helfen soll.

Acht Nachwuchskräfte präsentieren gemeinsam mit LV-Präsident Karl-Heinz Bley (li.)sowie Obermeisterin Svenja Fricke (2. v. re.) und LV-Geschäftsführer Gerd Hösel (re.) ihr Ergebnis.
Acht Nachwuchskräfte präsentieren gemeinsam mit LV-Präsident Karl-Heinz Bley (li.)sowie Obermeisterin Svenja Fricke (2. v. re.) und LV-Geschäftsführer Gerd Hösel (re.) ihr Ergebnis.
(Foto: Zietz)

Klein, aber oho: Die Kfz-Innung Osterode feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Mit 40 Betrieben ist die Zahl der Mitglieder seit Jahren stabil. Dies soll auch so bleiben, geht es nach Obermeisterin Svenja Fricke. Damit die Mitgliedsbetriebe auch künftig genügen Nachwuchskräfte haben, will sich die Innung verstärkt um Jugendliche kümmern.

Ein wesentlicher Schritt dabei war die Aktion „Pimp my car“, bei der Azubis aus dem dritten Lehrjahr aus einem alten Golf 2 einen flotten Zweisitzer mit leistungsstarker Musikanlage machten. Dabei hatten die Nachwuchskräfte mit einigen Herausforderungen zu kämpfen: Aufgrund eines Kolbenfressers lernten sie jede Schraube des Motors kennen.

Bei dem Projekt kam nicht nur ein klasse Fahrzeug heraus, sondern auch ein gutes Team. Die beiden Ausbilder Jörg Lüer und Jörg Westphahl halfen kräftig mit und gaben Tipps bei technischen Fragen.

Die Verwandlung des Golf 2 in einen Sportwagen hat die Kfz-Innung in einem Film dokumentiert. Dieser soll nun helfen, qualifizierte Jugendliche für einen Beruf im Kfz-Gewerbe zu begeistern.Der Landkreis im Süden Niedersachsens ist von einem starken Bevölkerungsrückgang betroffen. Zu der sinkenden Zahl an Schulabgängern kommt auch noch der Wegzug der Bevölkerung hinzu. „Wir müssen uns etwas einfallen lassen, um die Jugendlichen zum Bleiben in der Region zu bewegen“, erläutert Obermeisterin Fricke.

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