Kfz-Innung Schwaben eröffnet „Blue Box“

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Die Kfz-Innung Schwaben hat ihr Bildungszentrum weiter aufgewertet. Statt im Wohnheim können die Auszubildenden nun im Jugendhotel „Blue Box“ nächtigen.

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Obermeister Alois Huber forderte, die Chancen im Kfz-Handwerk und -Handel wahrzunehmen.
Obermeister Alois Huber forderte, die Chancen im Kfz-Handwerk und -Handel wahrzunehmen.
(Foto: Baeuchle)

Die Kfz-Innung Schwaben hat ihr Jugendhotel „Blue Box“ eröffnet: 30 moderne Zweibettzimmer mit Nasszelle, W-Lan und TV stehen den Jugendlichen im Bildungszentrum zur Verfügung. Neue Freizeiträume im Untergeschoss sowie eine neue Kantine mit Namen „Boxenstopp“ sorgen in den Pausen und nach Feierabend für Entspannung mit Unterhaltung und einen angenehmen Aufenthalt in Augsburg.

Um Auszubildenden aus weiter entfernten Mitgliedsbetrieben lange Wegezeiten zu ersparen und damit eine Ausbildung im Kfz-Gewerbe noch attraktiver zu machen, wurden fast sechs Millionen Euro investiert. Davon stammen 75 Prozent aus Mitteln des Bundes und der EU.

Nach einem Jahr Bauzeit wartet das neue Jugendhotel mit einer Ausstattung im 3-Sterne-Hotelstandard auf. Es ersetzt das bisherige Wohnheim. Im Rahmen der jährlichen Innungsversammlung konnten die Mitglieder vorab die „Blue Box“ in Augenschein nehmen und den neuen „Boxenstopp“ testen.

Die Kfz-Innung Schwaben veranstaltete ihre jährliche Mitgliederversammlung in Augsburg.
Die Kfz-Innung Schwaben veranstaltete ihre jährliche Mitgliederversammlung in Augsburg.
(Foto: Kfz-Innung Schwaben)

Alois Huber, Obermeister der Kfz-Innung Schwaben, forderte in seinem Bericht seine zahlreich erschienenen Berufskollegen auf, die Chancen in Kfz-Handwerk und -Handel wahrzunehmen. Mit persönlichem Einsatz von Verkäufer und Servicepersonal sei man dem Internet noch einen großen Schritt voraus. „Das ist live, da fühlt, riecht und redet man, da sind Emotionen im Spiel.“

Die derzeitige Fahrzeugdichte von 7,5 Millionen Pkw auf den bayerischen Straßen bedeute für die schwäbischen Kfz-Betriebe immer noch rund 1.000 Bestandsfahrzeuge pro Werkstatt für Service und Reparatur. Und dass gute Leistung gutes Geld kosten darf, sollte sich aus Sicht des Obermeisters von selbst verstehen. Huber appellierte an die Anwesenden, ihren Berufsnachwuchs auch künftig selbst auszubilden, um weiterhin für die dringend benötigten Fachkräfte zu sorgen.

Einen Rückblick auf das vergangene Innungsjahr gab Petra Brandl, Geschäftsführerin der Kfz-Innung Schwaben. Sie machte auch auf die exklusiven Mitgliedsvorteile aufmerksam: „Wir haben viel im Angebot. Doch zugreifen müssen Sie selbst – das können wir Ihnen nicht abnehmen!“, forderte sie auf. Weiterhin erläuterte sie Jahresrechnung und Haushalt.

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